Gedankenbrücken im Gedächtnis

27.11.2021. Informationen sind eigentlich besonders langweilig, wenn man nicht davon betroffen ist. Wer keine Aktien hat, muss also  auch nicht die Veränderungen an der Börse kennen. Aber das kann täuschen. Zur Zeit befinden sich weltweit alle Aktienkurse im direkten Abwärtsgang. Der Grund dafür sind die aktuellen Krisen, die auch namentlich genannt werden. Nur eine Minderheit von Gehaltsampfängern  kann es sich überhupt leisten, eine Million Euro Aktien im Tresor zu verstecken. Sie verliert jeden Tag an Wert. Wenn Jemand dann verkauft, kann das Risiko so hoch sein, dass er anschließend pleite ist. Und gleichzeitig viele Mitarbeiter und Kunden. Die kleine Wall Street in New York ist das Finanz-Zebtrum für die ganze Welt. Zu diesem Stichwort gibt es hier zwar nur wenige Artikel, aber sie öffnen noch ganz andere, schwarze Türen. Am 27.11.21 erschien hier der Artikel „Der schwarze Freitag“ :

https://luft.mind-panorama.de/der-schwarze-freitag/

Zitat: „Und es gibt sogar noch einen Schwarzen Donnerstag“, die Bezeichnung für den 24. Oktober 1929 und den damit verbundenen, folgenreichsten  Börsenkrach der Finanz-Geschichte. Die Börsenkurse brachen an diesem Tag stark ein, viele Anleger waren direkt nach Börsenschluss hoch verschuldet. An diesem Tag versuchten alle Investoren gleichzeitig, ihre Aktien zu verkaufen. Dieser Börsencrash gilt als Auslöser der Großen wirtschaftlichen Depression in den USA und der Weltwirtschaftskrise. Die Wall Street  ist eigentlich nur eine kleine Straße im New Yorker Stadtbezirk Manhattan, in der sich aber zahlreiche Banken und die weltgrößte Wertpapierbörse befinden. Die rund 800 Meter[lange Straße bildet das Zentrum des New Yorker Finanzdistrikts. Zugleich wird mit dem Begriff „Wall Street“ auch die US-amerikanische Finanzindustrie als Ganzes bezeichnet. Der vorherige Bombenanschlag auf die Wall Street  war einer der schwersten Terroranschläge seiner Zeit. Er ereignete sich am Donnerstag, 16. September 1920. Als Reaktion auf den Anschlag ließen in Chicago und Boston die zuständigen Behörden alle Finanzbezirke von der Polizei bewachen.“

Seit gestern, 26.11., wird hier das Stichwort „Gedächtnis“ neu aufgebaut. Das ist keine zusätzliche Erfindung des universalen Transportrads, das es schon seit der Steinzeit gibt, seit 2,6 Millionen Jahren. Die beiden verwendeten Ziffern sind nur zufällig die gleichen, es handelt sich also nicht um Zahlenmystik (Numerologie). Tipp man solche Stichwörter in die Such-Funktion ein, rechts oben auf dieser Seite, erreicht man mit dem Link alle Artikel, zum gesuchten Thema auf dieser Website. Zum Thema „Gedächtnis“ erschienen gestern hier die zwei Beiträge „Das weit offene Büro“ und „Nabucco 1979 in Paris“. Wiederholungen kann man sich deshalb sparen.

Zu den bisher kaum genutzten Methoden gehören auch die Assoziationen (Gedankenbrücken). Ihre Wirkung erlebt man mit einem einfachen Spiel. Oft verschwinden Namen oder Begriffe aus dem Gedächtnis, obwohl man sie genau kennt. Manchmal tauchen sie erst am nächsten Tag wieder auf. Das geht schneller. Auf ein leeres Blatt schreibt man einfach nur die spontanen Verbindungen auf, die Assoziationen, wenn man dabei sich auf das gesamte Thema beachränkt und konzentriert. Wenn man dann nach fünf Minuten das Gekritzel noch lesen kann, erlebt man einen Volltreffer. Denn alle Spuren haben sich miteinander verknüpft und das Zentrum offen gelegt. Manchmal funktioniert das nicht, aber meistens schon, wenn man nicht durch anderen Quatsch abgelenkt wird. Zum Beispiel an Biertheken, wo nur noch lallende Belanglosigkeiten und leere Modewörter ausgetauscht werden. Die beliebtesten Gemeinschafts-Treffpunkte werden immer mehr davon zugeballert.

Schaut man auf die eingeschalteten Monitore von Smartphones, geht es dort ähnlich zu. Für die 43 Kapitel (Kategorien) hier muss sich Niemand interessieren. Beliebt ist aber das Thema „Kinofilme“, aber dabei ist oft auch von einem ganz anderen, alltäglichen  Horror die Rede. Meine alten Bekannten aus den Münchner Filmstudios wissen genau, was damit gemeint ist. Aber die besten dürfen gar nicht mehr mit mir sprechen, weil sie entweder zu viel sagen oder ich zu viel frage. Wem passt das nicht? Darüber kann Jeder selbst nachdenken. Hier wird der „Schutz privater Daten“ garantiert. Die Überschrift findet man ganz oben auf dieser Seite. Mit einem Mausklick erfährt man mehr dazu.

Die Such-Funktion, auch rechts oben auf dieser Seite, bringt sofort die Treffer zu allen Stichwörtern, die hier erklärt werden. Leider wird Vieles trotzdem  nicht realisiert, wegen Informationslücken oder sogar absichtlich. Außerdem ist das hier kein Lexikon, sondern erzählt auch viel über die angehängten Assoziationen, die Gedankenbrücken, die jedes Stichwort auslöst. Das kann gar nicht Jeden interessieren, wenn er dafür überhaupt keine Zeit hat, sondern lieber das neueste Modegetränk ausprobiert oder die ausgefallene Mode, die es im Kostümverleih gibt. Allerdings ist das ein wenig zu viel geworden. Angenehmere Überraschungen erlebt man mit solchen Menschen, die sich unauffällig benehmen. Selbst Unbekannte springen dabei auf kurze Stichwörter an, weil man einen Volltreffer erwischt hat, bei dem sie ihr Innerstes ganz weit nach außen öffnen. Wenn man Geduld hat, ergeben sich daraus echte Freundschaften, ohne Betrügereien und Täuschungsmanöver. Aber die gibt es nicht, wenn alle miteinander verwandten Zugvögel im Herbst gemeinsam zum Mittelmeer fliegen, weil es dort angenehmer und wärmer ist.

Kürzlich habe ich mir zehn Minuten lang einen alten Privatfilm angeschaut, der vor 30 Jahren, im Jahr 1991, entstanden ist, mit einer normalen Videokamera, die kein Profi anfassen würde. .Die bewegten Bilder warenso  farbig und klar, als wären sie erst gestern entstanden:  Der gut besuchte Biergarten der Menterschweige in Harlaching. Die Überquerung der alten Großhesseloher Isar-Brücke. Ein langer Spaziergang am Fluss. Der Ausklang, beim Abendessen im „Alten Wirt“, Thalkirchen. Die beiden Gäste vor dreißig Jahren sahen das Alles, damals zum ersten und letzten  Mal. Als ich sie jetzt wieder anrief, wurde der einmalige Erinnerungsfilm mit einem freundlichen „Ach ja!“ kommentiert, danach ging es nur noch um das jetzige Novemberwetter und andere wichtige Aktualitäten.

Eigentlich ist das egal. Jeder kann frei entscheiden, was er sehen und dazu sagen will. Es zählt nur das Ergebnis. Diesmal war es: Nichts.

Das passt auch zum Alltag in der Gegenwart. Außerdem viele unerfüllbare Träume, auch wenn man nach einer Stunde eigentlich wach werden müsste. Das kann sich aber jahrzehntelang einfach fortsetzen und den Rest der Welt kriminell belasten, auch in der Politik und beim Management großer Firmen. Wie man das, gewaltfrei, beeinflussen und sogar schnell verändern kann, wird hier laufend erklärt. Auch die Gründe und Ursachen, wenn sich überhaupt nichts verändert. Das wird in Zukunft, immer schneller und zuverlässiger das Internet  schaffen. Es gehört längst zu den garantierten Grundrechten, auf die Jeder einen eisernen Verfassungs-Anspruch hat. Gegenüber dem Staat. Wer sich das finanziell nicht leisten kann, muss auch die finanziellen Kosten dafür vom Staat bekommen, auch in Gefängnissen, im Voraus. Vorgestern passte dazu auch der Artikel „Sprache als Bumerang“ :

https://luft.mind-panorama.de/sprache-als-bumerang/

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