Gefälschte Kinofilme

7.3.2022. Wenn berühmte Menschen plötzlich am Nebentisch sitzen, ist das in München nichts Besonderes, aber nicht Jeder verdient Aufmerksamkeit. Vor zwanzig Jahren war ich im „Spöckmeier“ am Marienplatz, und am Nebentisch saß bereits Joachim Kaiser (1928 – 2017). Schon seit 1959 war er der leitende Musikredakteur der Süddeutschen Zeitung, und schon als Jugendlicher habe ich seine ausführlichen Kritiken gern gelesen, weil sie spannend geschrieben waren, ohne das er sich mit seinen Spezialkenntnissen wichtig machte. Im „Spöckmeier“ war Kaiser gerade beim Mittagessen. Nach ein paar Minuten Wartezeit war die Gelegenheit günstig, um sich als Musikfreund vorzustellen. Daraus wurden unvergessliche 60 Minuten. An seine Mitwirkung bei der Filmdokumentation „Erinnerungen an Wieland Wagner“ konnte er sich gar nicht erinnern, aber ihm fielen sofort Anekdoten ein, über seine persönlichen Begegnungen mit dem genialen Regisseur. Als er ging, drehte er sich, an der Tür noch einmal um: „Das war ein sehr angenehmes Gespräch.“ Ich habe kein Interesse an Orden oder Urkunden, aber das war wie eine besondere Auszeichnung.

Solche Erlebnisse sind in München nichts Besonderes, sie warten an jeder Straßenecke. Aber oft ist es empfehlenswert, nicht näher an die Stars heranzugehen. Entweder werden sie begleitet von ihren besten Freunden oder Aufpassern, und trifft man sie trotzdem allein, gilt Alarmstufe Rot. Denn oft sind sie abgebrannt, fast vergessen, haben zu viel Konkurrenz und brauchen deshalb Geld, mit allen Mitteln. Die harten Methoden habe ich oft als Zuschauer erlebt, aber nicht als Mitwirkender. Im Kapitel „Kinofilme“ findet man dafür schlagkräftige Beispiele, aber statt der Raubritter spielen dort die Hauptrolle wertvolle Film-Klassiker, die beim Anschauen nicht älter werden. Das ist ein Hauptproblem in der ganzen Glitzer-Branche. Wer aussieht wie Schrott, wird auch so behandelt. Oder die Raubvögel sind ständig in ihren Revieren unterwegs, meistens mit den gleichen Tricks. Oder bösen Gerüchten, um die Konkurrenz zu verjagen. Wer das tatsächlich glaubt, verbreitet es im Internet, obwohl das teuer werden kann, mit Schadensersatz und Entschädigungen. Weil es für die Phantastereien keine nachprüfbaren Beweise gibt, nur gefälschte. Auch damit habe ich viele Erfahrungen gemacht. Sie gehören zum Thema Kriminalität, nicht nur im Kapitel „Die Reinigung des Internets.“

Trotzdem sterbn die Raubgeier nicht aus. In den Musiktheatern laufen viele Millionäre herum, die wertvollste Beute. Einige fallen tatsächlich darauf herein. Auch Prominente sind beliebte Opfer. Der Fall „Kachelmann“  hatte ganz andere Farben und Einzelheiten, aber man kann ihn mit jeder Suchmaschine genau kennenlernen. Oder hier:

https://luft.mind-panorama.de/traumstaedte-2/

Münster ist keine Großstadt, aber dort habe ich so etwas noch nie erlebt. Dort gab es zwar die fanatischen Wiedertäufer, die im Jahr 1536 vor dem Rathaus öffentlich in Stücke gerissen wurden, weil sie jeden Ungläubigen sofort umbrachten, aber danach geschah dort nichts Vergleichbares mehr. Die Einzelheiten findet man hier:

https://luft.mind-panorama.de/?s=wiedert%C3%A4ufer&x=14&y=14

All das sind wieder nur Beispiele, die vor einer Beteiligung an der Kriminalität warnen. Allein zu den „Gesetzen der Ökonomie“ gibt es hier über 1.000 Artkel. Wer darüber einschläft, kann sich die Informationen überalll im Internet besorgen. Aber sie nicht zu beachten, hat Folgen, die voraussehbar sind, also auch gar nicht stattfinden müssen.

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