Imre Kálmán

3.6.2022. Imre Kálmán (1882 – 1953) hatte sich auf Operetten konzentriert Sie wurden weltweite Erfolge, auch in Wien. An einem eiskalten Winterabend war dort der bekannte Weinort Grinzing kaum besucht, an den Nebentisch setzte sich ein alter Akkordeonspieler. Er war nicht zu laut, nach einer Stunde erfüllte er auch den Wunsch nach Musik von Imre Kálmán. Danach hat er sich eine Stunde lang aufmerksam mit uns unterhalten, auch ein Klang vom alten Wien. Die Wirklichkeit sah zur Regierungszeit von Franz Joseph I. (1830 – 1915) ganz anders aus. Dazu gab es hier am 10.8.21 den Artikel „Märchenkaiser vor hundert Jahren“ :

https://luft.mind-panorama.de/?s=m%C3%A4rchenkaiser&x=17&y=5

Zitat: „Der österreichische Kaiser Franz Joseph I. (1830 – 1916) war mit der Bayerischen Märchenprinzessin Sissi verheiratet. Beide erfreuen seit sechzig Jahren das deutsche Fernsehpublikum zu Weihnachten. Aber sonst hatte der Kaiser nicht viel zu lachen. Sissi wurde am 10.9.1898 vom italienischen Anarchisten Luigi Lucheni in Genf ermordet. Kronprinz Rudolf beging schon am 20.1.1889  Selbstmord. Am 28.6.1914 wurde der Thronfolger Franz Ferdinand in Sarajevo erschossen. Der Kaiser erklärte anschließend den großen Krieg, und am 28.7.1914 brach der Erste Weltkrieg tatsächlich aus. Er beschädigte bis 1918 ganz Europa. Danach wurde in Wien das Kaiserreich abgeschafft.“

Die Musik von Kálmán hat einen ganz anderen Traum. Walzer, Rauschende Feste und auch die tiefe Melancholie auf dem Lande, mit viel ungarischer Volksmusik. Mit fünfzehn Jahren war das wichtiger als die schweren Opern, die anschließend immer mehr Platz einnahmen. Auch persönlich war das eine Zeit, die in dem Kapitel „Sommernächte 1965“ sich wiederspiegelt, gleich unter diesem Text. Das Alles kommt nicht zurück, und das ist auch gut so, weil es sonst unbeweglich macht. Aber mit allen Erinnerungen lassen sich auch starke Vergleiche ziehen, bei den Farben, Orten und den Mitmenschen. Bewertet man die mit Zensuren, ergibt die Summe eine Gesamtbilanz. An diesem Pfingstwochenende kann man an die Quelle erinnern. Das  Pfingstwunder  bedeutet, dass vor zweitausend Jahren, in einem einzigen Augenblick die Eingeweihten sämtliche Sprachen verstehen konnten. Am 25.5.21 erschien zum Thema Pfingsten hier der Beitrag „Ludwigs Sparsamkeit“ :

https://luft.mind-panorama.de/?s=pfingsten&x=12&y=3

Zitat: „Ludwig Erhard (1897 – 1977) erfand, als erster deutscher Wirtschaftsminister nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 das weltberühmte „deutsche Wirtschaftswunder“ aufbaute. Das vom Krieg total zerstörte Land wurde in wenigen Jahren zum Vorbild für die ganze Welt.“

Solch ein Pfingstwunder wird schon lange, dringend benötigt. Aber an den Schalthebeln sitzen  ganz andere Köpfe, die viel von Kosten reden, aber nicht von Einsparungen. Die Rezepte sind also nicht gut. Noch mehr darüber findet man mit dem gerade genannten Stichwort, insgesamt über 50 Beiträge:

https://luft.mind-panorama.de/?s=wirtschaftswunder&x=4&y=8

Das ist zum Glück nicht Alles. 2009 zeigte das Budapester Opettentheater, dass es außer Kálmán noch viele andere Farben zu bieten hatte. Eine ganz eigene Welt:

https://www.youtube.com/watch?v=Gf_iihQJ1Q4.

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