In anderen Sphären

25.5.2022. Auf welcher Ebene sich jemand befindet, ist an Äußerlichkeiten nicht erkennbar, Weder an der Kleidung noch am Auto oder am Haus. Marcel Prawy (1911 – 2003) brachte dem Fernsehpublikum das Musiktheater ganz nahe, er ließ für Ahnungslose den Funken zur Begeisterung überspringen. Seine Begleiterin Senta Wengraf erzählte, dass er im Frühsommer immer noch im Wintermantel herumlief, weil ihn das Modethema nicht interessierte. Er lebte in einer ganz anderen Sphäre. Zum Thema „Sphärenklänge“ gibt es hier elf Beiträge:

https://luft.mind-panorama.de/?s=sph%C3%A4renkl%C3%A4nge&x=15&y=11

Zitat vom 13.11.20: „Als Sphärenharmonie oder Sphärenmusik  bezeichnet man die aus der griechischen Antike stammende Vorstellung, dass bei den Bewegungen der Himmelskörper und der sie tragenden durchsichtigen Kugeln (Sphären) Töne entstehen, deren Höhe von ihren Abständen und Geschwindigkeiten abhängt. Provinzfürsten als leitende Manager sind eine Katastrophe. Zusammen mit Beratern von den überteuerten Consulting-Firmen, reiten sie eine gute Firma in den Abgrund. Im bitteren Finale lösen sich dann auch unbeliebte, schlecht bezahlte Arbeitsplätze in heiße Luft auf. Die Manager bekommen keine neuen Jobs mehr oder müssen Millionenbeträge für Entschädigungen und Geldstrafen bezahlen. Privat habe ich deshalb oft Betroffene gewarnt, früh genug, aber sie machten einfach weiter. Am zähesten bleiben die tatsächlich Dummen einfach tatenlos sitzen, weil sie sich unangreifbar fühlen und einen hohen Führungsposten blockieren.“

Wer seinen ersten eigenen Arbeitstag hat, erlebt das schnell. Dazu Kleinkrieg und Psychoterror. Der Leierkasten dreht sich, die Melodien werden wiederholt. Marcel Prawy hatte damit nichts zu tun, er lebte in einer anderen Sphäre. Das muss nicht immer sehr angenehm sein, in seiner eigenen Lebensbeschreibung gibt es auch viele dunkle Töne, weil er angefeindet wurde und von 1938 bis 1955 nach Amerika auswanderte. Was bleibt, ist seine Begabung, über Musik zu sprechen und zu schreiben.

Die Sphären können auch ein abgehobenes, eingebildetes Missverständnis sein, wenn Dummheit sich einmischt. Wer wissenschaftlich darauf schaut, bekommt die besten Informationen im Lexikon. Da geht es um Denkmethoden. Am Beispiel der Planeten. Sie sind ein Universum für sich und treten in unterschiedlichen Formen auf. Was davon stimmt, muss sich überprüfen lassen. Auch mit Phantasie, wenn sie nicht außer Kontrolle gerät und dabei laufend Fehler produziert. Das hat im Alltag immer stärkere Spannungen ausgelöst, die ein Zuschauer nicht beseitigen kann. Es gibt aber Selbstheilungskräfte, die das erledigen, wenn sie bekannt sind und angewendet werden. Die „Heilmethoden ohne Lehrbuch“ sind hier ein eigenes Kapitel, aber sie wirken nur dann, wenn die Mischung der Zutaten stimmt. Das gilt für alle 46 Kapitel (Kategorien) hier, und Denkmethoden kann man auch trainieren.

Vor Allem schätze ich die Erkenntnisse von Sun Tsu (544 – 496 vor Chr.). Sein Buch „Die Kunst des Krieges“ handelt kaum von Technik, sondern von der Strategie, um einen Gegner und seine Methoden zu erkennen. Dazu gibt es hier über 1.000 Beiträge:

https://luft.mind-panorama.de/?s=sun+tsu&x=16&y=1

Mit Beispielen muss man sparsam sein, sonst wird es zu viel. Ein zweiter Name gehört auch dazu: „Gianluigi Nuzzi“, dazu 30 Beiträge:

https://luft.mind-panorama.de/?s=gianluigi+nuzzi&x=16&y=14

Der römische Journalist Nuzzi bekam durch Informanten aus dem Vatikan so viele Hinweise, dass er darüber mehrere Bücher schrieb, über die vorher geheimen Finanzen am Petersplatz. Der Papst hat darauf auch reagiert, muss aber gegen mehrere verfeindete Gruppen kämpfen, so schreibt es der Autor.

Überprüfen lässt sich nicht Alles, aber das Gesamtbild und seine Querverbindungen kann nicht falsch sein, weil es zu viele Einzelheiten enthält, die sich gegenseitig ergänzen.Diese Form der Öffentlichkeit ist längst kein Einzelfall mehr, also werden auch die Überraschungen weniger. Das Internet liefert jeden Tag den Beweis, auch für die Gerichte. Wer dabei nicht beteiiligt ist, hat auch weniger Ängste oder bereitet sich darauf vor.

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