Freie, starke Instrumente

25.1.2022. Gespräche und Dialoge sind die wichtigsten Instrumente für ungelöste Probleme. Aber was kommt dabei heraus? Wenn die Themen unwichtig sind, gar nichts. Trotzdem dauern große Besprechungen und Konferenzen mit viel Schaumschlägerei oft stundenlang. Am Ende haben Alle erzählt, was sie sich als Geschenke wünschen. Keiner hat dafür Geld, aber drei Wochen später werden die offenen Diskussionen fortgesetzt, mit dem gleichen Ergebnis. Oft auch mit den gleichen Teilnehmern. So werden Organisationen unbeweglich, aber die besonders wichtigen Redner werden nicht ausgetauscht.

So ist das auch bei den aktuellen Nachrichten. Ab und zu hält Jemand die Zustände für so unerträglich, dass er ausrastet, und schon springen die Informationsmedien darauf an, voller Aufregung, aber mit einem Tanz auf der Oberfläche, wie bei Glatteis, wo auch Rutschgefahr besteht. Nur am Rande bleibt dabei, immer noch,  das täglich existierende Thema der Hass-Kommentare im Internet. Ich habe sie schon vor zwanzig Jahren erlebt, Beschwerden nutzten gar nichts. Die Verursacher steigerten sich in einen Blutrausch, aber die Polizei griff nicht ein. Allein die abschreckende Wirkung für mitlaufende und applaudierende Trittbrettfahrer wäre viele Schlagzeilen wert, die es aber gar nicht gibt.

Skandale entstehen, wenn enthemmte Fanatiker mitmachen  oder die Mitwirkenden nur wegschauen. Allmählich gibt es da neue, harte Gerichtsurteile, obwohl die Strafgesetze längst vorhanden waren. Und grundsätzlich ist das Eingreifen die einzige Formel, mit der sich alle Weltprobleme erledigen. Aber nicht mit allen Mitteln. Auf dem Weg nach ganz oben gibt es viele Stufen, zwischendurch kann man auch umkehren und sich auf den Abend freuen, wenn keine Hirngespinste und Phantastereien unterwegs sind. Das gelingt zeitweise, doch wer morgens noch zur Arbeit fährt, trifft dort schon die ersten Bewegugs-Idioten, die unter Hochspannung stehen. Bewegungslos bleiben, mit solchen Geisterfahrern,  auch die offenen Projekte, die aber weiter bearbeitet werden müssen.

Spannungen lassen sich abbauen, wenn die Störfaktoren erkannt werden und endlich von der Bühne verschwinden. Menschen aus ihren goldenen Thronsesseln zu vertreiben, ist ein Kunststück, das selbst Zauberer nicht beherrschen. Aber es lässt sich lernen. Auch der Umgang mit Maschinen. Wenn sie nicht funktionieren, gibt es immer eine Ursache. Selbst wenn die Verursacher sich verstecken oder eine gebrauchte Perücke tragen, kann man sie erkennen,, wenn man die Methoden trainiert.

Das geht nicht an einem einzigen Tag, aber mit Geduld und Informationen.  Auch die Störungen im Internet sind eine Frage der Zeit. Noch in diesem Jahr wird es da mächtige Wellenbewegungen geben, die für mehr Sauberkeit sorgen. Hier gibt das Kapitel „Die Reinigung des Internets“ nur Hinweise, aber wer selbst genauer nachforscht, findet „unbekannte Kontinente“. Auch das ist hier ein eigenes Kapitel, sofort zu finden mit der Such-Funktion, rechts oben auf dieser Seite. Wenn Müll auf der Straße nicht beseitigt wird, kann kein Auto mehr fahren. So ist das auch bei allen anderen Themen.

Sie vertragen keinen Aktionismus, denn der ist ständiger Leerlauf in einem rotierenden Hamsterrad. Alle Hinweise haben auch  den Sinn, dass Experten sich gründlicher damit beschäftigen. Schon vor dreißig Jahren, als das Internet sich immer mehr verbreitete, gab es natürlich Informationslücken, aber die kann Jeder selbst schließen. Und das wird geschehen. Die Logik fuktioniert nicht nur bei Abrechnungen und Erfolgsrechnungen. Sie hat eigene Gesetze, die universal gelten. Antennen dafür gibt es genug, aber sie sind oft gar nicht im Einsatz. Näheres dazu findet man auch im Kapitel „Die Architektur der Macht“.

.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.