König Arthur und der Runde Tisch

8.3.2021. Der Sagenkönig Athur ist auf der ganzen Welt bekannt, aber die südenglische Kleinstadt Glastonbury (ca. 8.800 Einwohner) behauptet, dort habe König Arthur gelebt. Das ist gut für den Tourismus, aber Arthur hat vermutlich nie existiert. Seit dem späten 9. Jahrhundert überliefern britische Chroniken eine führende und erfolgreiche Teilnahme des Königs an großen Schlachten. Das wurde dann im Mittelalter ausgebaut zu einer gewaltigen Sage. Darin errichtet der Zauberer Merlin den großen Steinkreis Stonehenge. Er treibt das Zauberschwert Excalibur in einen harten Felsen. Nur Arthur kann es dort herausziehen und ist damit der rechtmäßige König von Britannien. Mit seinen besten Rittern sitzt er an einem runden Tisch, unter Anderem Lancelot und Parzival: Die Tafelrunde. In vielen Abenteuern kämpfen sie gegen das Unrecht.

In einer Schlacht gegen seinen Todfeind Mordred stirbt Arthur. Ein Ritter versenkt danach sein Zauberschwert Excalibur in einem See. Arthur kommt dort auf die geheimnisvolle Insel Avalon, und bis heute wartet man auf den Tag, wenn er, neu geboren, zurückkehrt und Englands Ruhm wieder steigert.

Diese Kurzfassung wurde Jahrhunderte lang immer mehr ausgeschmückt und erweitert. Dabei wurden ganz unterschiedliche Quellen verarbeitet. Im Mittelpunkt steht der Heilige Gral, die Schale der Wunder, die Parzival am Hof von Arthur hütet und die der Ritter Lancelot, von Jerusalem auf die Burg Camelot gebracht hat. Der Gral ist auch das Hauptthema von Richard Wagners Lohengrin und Parsifal, der aber eine ganz andere Handlung dazu erfand und eine Musik, die alle Grenzen überschreitet. Das Licht des Grals bedeutet dabei die höchste Stufe der menschlichen Erkenntnis, die Erleuchtung. Das war auch das Zentrum des Denkens der südfranzösischen Katharer (Ketzer). Am 15.12.20 habe ich über sie einen Artikel geschrieben:

https://luft.mind-panorama.de/die-katharer-und-das-licht/

Wenn dieses Licht in der Weltliteratur eine so große Rolle spielt, dann ist das kein Zufall. Die Buddhisten glauben, dass der Mensch seine Fehler ein Leben lang bekämpfen muss (Samsara) und danach so oft wieder geboren wird, bis er innerlich rein ist. Erst dann löst er sich auf im Nirwana und wird wieder ein Teil des Universums, aus dem er gekommen ist. Das buddhistische Denken ist materiell anspruchslos. Der Gründer Buddha („der Erwachte“) lebte um 500 v. Chr. in Nordindien. Er kam aus einem reichen Elternhaus, aber der Überfluss bedeutete ihm gar nichts. Die Tradition versteht in ihm ein Wesen, das aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht und somit eine grenzenlose Entfaltung aller in ihm vorhandenen Potenziale erlangt hat.

Erstaunlicherweise gibt es immer mehr Menschen, die ständig darüber nachdenken, wie sie anderen schaden können. Ein Vermutung ist das nicht, denn die Spuren werden immer leichter erkennbar, weil auch Mitwisser dabei sind. Das ist nur eine einzige Formel, aber es gibt Viele, die erst jetzt bekannt werden. Die Merkmale sind trotz der Riesenmengen immer verwandt. Die Werkzeugkoffer werden größer, aber der Inhalt taugt nichts. Warum überhaupt? Neid, Habgier, Rache. Energie ohne Wert. Wer solche Freunde hat, wird niemals glücklich, und schon dreht das Hamsterrad sich weiter.

Selbst die mitelalterlichen Katharer, die das helle Licht als höchste Energiequelle verehrten, hatten Feinde. Der römische Papst schickte gegen die „Ketzer“ ein ganzes, schwer bewaffnetes Heer los. Ihr letztes Versteck war die Burg Montségur (Berg der Siherheit), die in den Parzival-Quellen „Monsalvat“ heißt. Heiliger Berg. Am 16.3.1244 ergaben sich die „Katharer“ und wurden, direkt vor ihrer Burg, auf Scheiterhaufen verbrannt. Alle anderen Kirchenkritiker wurden danach als „Ketzer“ bezeichnet. Zahllose Massenmorde sind deshalb geschehen, die hier im Detail schon thematisiert wurden. Wenn eine andere Großmacht dahinter steckt oder der Staat selbst, landen die genauen Fakten später in Geschichtsbüchern, ausnahmslos. Im letzten Jahrhundert waren es europäische oder asiatische Diktaturen. Zur Jahrtausendwende tauchten ganz neue Formen auf. Man liest viel über sie, aber sie bleiben aktiv. Das wird sich ändern, weil Methoden stärker werden, die noch mehr nachprüfbare Informationen und Licht in das Dunkel bringen. Das Räderwerk ist schon erkennbar, das Innenleben der Apparate. Das lässt sich entschärfen, mit den dafür erlaubten Methoden. Sie sind noch gar nicht überall bekannt. Ein Dauerzustand wird das nicht sein.

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