Künstliche Unruhe

29.10.2020. Unruhe muss sein. Sonst bewegt sich nichts mehr. Aber nutzlose Unruhe ist weit verbreitet. Oberflächlichkeit erzeugt Hektik, Bewegungsdrang, wie in einem sinnlos rotierenden Hamsterrad. Das war bis vor einem halben Jahr ein Haupt-Merkmal unserer Zeit.

Die aktuellen Nachrichten melden jetzt den bevorstehenden Lockdown. Ab Montag gelten Regeln, die das Zusammenleben weiter einschränken, wegen der Corona-Epidemie. Eine medizinische Ursache wurde bisher nicht gefunden, auch kein wirksames Medikament. Die vorher schon überflüssige Unruhe wird nebenbei, auch weiter gedämpft. Sie war ein schweres Krankheitssymptom, aber nicht im Körper, sondern in der Psyche.

Auslöser waren Todsünden. Faulheit. Verfressenheit. Neid. Materielle Gier. Vernichtungskriege, auch im Beruf, durch Mobbing und Schikanen. Die tatsächlichen Ursachen tarnten sich oder wurden einfach geleugnet, bis sie trotzdem erkannt wurden. Bei Corona, der „Krone“ alles Bisherigen, suchte man zwar gründlich nach den Ursachen. Erkannt wurden medizinische Auffälligkeiten. Aber nichts Vergleichbares, längst schon Bekanntes. Anfang der Achtziger Jahre beunruhigte die weltweite Aids-Epidemie. Zunächst wurde sie nur den sexuellen Gewohnheiten von Minderheiten zugeordnet, wie eine Strafe der sauren Moralbürger. Dann stellte sich heraus, dass Alle betroffen waren. Es dauerte Jahrzehnte, bis ein kombiniertes Präparat aus unterschiedlichen Wirkstoffen die Fälle abstürzen ließ.

Heute gibt es deutliche Parallelen zur Vergangenheit. Verbreitet werden auch jetzt Verschwörungstheorien. In Geheimlabors sollen Experimente missglückt oder absichtlich in die Welt gesetzt worden sein. Das kann nicht Einer allein schaffen. Es müsste also geplant und organisiert worden sein. Beweise dafür gibt es bis heute nicht. Die Entstehung der ersten Fälle ist vom Ablauf her immer noch ungeklärt.

Oft schon ein Thema waren hier ganz andere kriminalistische Wissenslücken, die man mit übersichtlichen Computerprogrammen schließen kann, wenn sie richtig und sorgfältig, aber schnell aufgebaut worden sind. Man muss die Auffälligkeiten in einer Datenbank sammeln, ohne ablenkende Nebensachen. Dann müssen die geographischen Standorte ergänzt werden. Die Häufigkeit in jeder Region. Das Datum der ersten Fälle. Daraus entsteht im Spezialprogramm eines ganz normalen Computers ein plastisches Gesamtbild, mit Hinweisen. Der geographische Standort kann auch eine absichtlich falsche Spur sein. Aber er liefert Querverweise zu anderen Auffälligkeiten. Die politische Form eines Staates. Demokratie oder Diktatur. Wo die Sitten zu locker und frei sind, ärgern sich schweigsame Kräfte, die ganz anders denken. Sie müssen nicht in den wechselnden Regierungen sitzen, sondern in frei zu verändernden Netzwerken.

Auch die hinterlassen elektronische Spuren. Fügt ein Rechnerprogramm das Alles zusammen, werden Spuren noch deutlicher. Sie müssen nur nach passenden Methoden, vollautomatisch ausgewertet werden. Wird das richtig geplant und realisiert, sind Ergebnisse sekundenschnell da und können mit anderen Messungen weiter überprüft werden. Die Treffsicherheit wird immer größer und präziser. Hätte man das rechtzeitig gemacht, wären manche kranken Staaten viel früher zusammengebrochen, konnten aber viele Jahre einfach die Fehler ungerührt wiederholen, unter den Augen der tatenlosen Welt, die in endlosen Besprechungen immer wieder das Gleiche erzählte, ohne dass sich etwas änderte.

Das ist kein Schicksalsfluch aus einer anderen Welt, sondern Unwissenheit, hier nur in eine leicht verständliche Kurzform gebracht. Das Datum des heutigen Tags, der 29.10. 2020, ist ein fester Markierungspunkt, für ein dringendes Umdenken oder für dümmliche Bequemlichkeit, gegenüber ungelösten Aufgaben. Das passiert oft, wie die anderen Themen unter diesem Text beweisen, aber jetzt wird es gefährlich, nicht nur bei medizinischen Notfällen.

Viele internationale politische Besprechungen werden laufend angekündigt. die meisten braucht man nicht, sondern Taten, statt wachsweichem, endlosem, leeren Geschwätz und Gerede. Und das Ergebnis dürfen danach, nicht nur ständig neue Verbote oder Einschränkungen der garantierten Grundrechte sein, also der Freiheitsrechte. Sondern, mindestens funktionierende Zwischenlösungen.

.