Magische Orte

27.4.2022. Beliebte Urlaubsziele sind immer langweiliger geworden. Die Ausstattung der Hotels ist austauschbar, die Preise auch. So sehen auch die Städte aus. Alte Gebäude stehen unter Denkmalschutz, die neuen sehen aus wie Schuhschachteln, die aber von Menschen genutzt werden. Seit sechzig Jahren. Ändern kann man das jederzeit, aber die Kosten sollen trotzdem niedrig bleiben. Auch das lässt sich verbessern, aber die meisten Ideen dazu sind gar nicht bekannt.

Einige findet man hier, in vielen Artikeln, aber das weckt Niemand auf. Weiter kommt man mit dem Begriff „Magische Orte“. Sie verzaubern sofort, die Ursachen dafür kennt auch nur eine Minderheit. Das müssen keine Tempel oder Kirchen sein, deshalb ein paar Beispiele, die man mit der Such-Funktion erweitern kann, rechts oben auf dieser Seite.

Nummer Eins ist die „unsichtbare Weltuhr“. Viele Sehenswürdigkeiten in der Nähe sind abgerissen worden oder stehen leer. Ein anderes Stichwort sind die Schriftzeichen des „Nachthimmels“, gestern hier ein eigener Artikel: Dazu gehören die 12 Tierkreiszeichen, die in der Astrologie oft zum Geldverdienen verwendet werden. Für Blicke in die Zukunft, die gar nicht möglich sind. Die zwölf Symbole entsprechen den Kalendermonaten und sind typisch für Charakterformen des Menschen. Ändern lassen sie sich nicht, weil schwarze Eigenschaften angeboren sind: Habgier: Lügen und Täuschungsmanöver. Auch die weiße Magie hat solche Regeln. Fische bedeuten einen Neubeginn, eine neue Zeit.

Falsch verwendet wird auch das Stichwort „Telepathie“. Auf Spezialveranstaltungen werden „Gespräche mit Verstorbenen“ angeboten. Dort sieht man ein kleines Zimmer mit einem einfachen Tisch. Ein Stuhl für Besucher, der andere ist für den Veranstalter. Er führt die Kunden in ein kleines Abteil, mit einem langen Vorhang. Wenn beide dahinter verschwinden, kann Jeder zuhören. Zum Beispiel: „Onkel Heinz, dein Neffe will wissen, wie es dir geht.“ Heinz ist längst verstorben, aber der Vermittler richtet beste Grüße aus dem Jenseits aus. Dazu Informationen zum Geld des Verstorbenen. Anschließend zahlt der Kunde einen kleinen Betrag, weiß aber nicht, was mit den Informationen geschieht, die er selbst, vorher ausgeplaudert hat.

Die echte Magie ist eine natürliche Energie, deren Kraft auch das Weltall erschaffen hat. Man nennt sie auch das „Numinose“, weil es die sichtbaren Zeichen Gottes sind, die der Mensch erkennen kann. In der „Unio Mystica“, der mystischen Vereinigung mit Gott, wird das als Zustand der höchsten Erkenntnis bezeichnet, der Erleuchtung.

Das Sonnenlicht ist die stärkste Energiequelle auf der Erde. Nur sie erkannte der altägyptische Pharao Echnaton als Gott an. Zu seinem Namen gibt es hier über 80 eigene Beiträge

https://luft.mind-panorama.de/?s=echnaton&x=19&y=14

Nur das Licht erkannten auch die „Katharer“ an. Als „Ketzer“ wurden sie von der römischen Kirche im Mittelalter verfolgt:

https://luft.mind-panorama.de/?s=katharer&x=14&y=12

Ihre letzte Zuflucht war die Burg „Montségur“, in den südfranzösischen Pyrenäen. Daraus entwickelte sich der Name „Monsavat“, der eine Hauptrolle in den Parsifal-Legenden spielt. Auch im letzten Werk von Richard Wagner. Alle Sagen um die Tempelritter haben dort ihren Ursprung:

https://luft.mind-panorama.de/?s=tempelritter&x=15&y=9

Die Gralsburg liegt in einem heiligen Wald, dem Gralswald, „unnahbar euren Schritten“. Auch das ist ein magischer Ort. Der Gral ist ein Bild für die Bundeslade mit den Zehn Geboten, die Moses in einem brennenden Dornbusch erhielt. Die „zehn Gespräche mit Gott“, der Dekalog, ist hier ein eigenes Kapitel. Sie sind auch ein Zeichen des Pantheismus, der universalen Naturmystik, über die Jakob Böhme sein Buch „Aurora“ schrieb. Näheres dazu findet man in dem Beitrag vom 23.4.22: „Walküre 1963“.

https://luft.mind-panorama.de/walkuere-1963/

Die Grabstätten der ägyptischen Pharaonen waren Pyramiden. Eine davon steht vor dem Pariser Louvre, dem früheren Stadtschloss der französischen Könige. Nachts  verließ der verstorbene Pharao seine Grabstätte und reiste, mit einem Triumphwagen, am nächtlichen Himmel entlang. Das gleiche´ Motiv galt für Hermes, den Boten zwischen dem Universum und dem Menschen. Auch er fuhr einen Triumphwagen. Symbole sind zeitlos, aber man muss sie übersetzen. Das geschieht hier auch, in dem Kapitel „Die Deutung der Symbole“. .

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