Messpunkte im April

13.4.2022. Vergleichbare Messpunkte sind eine Fundgrube, wenn man die richtigen Werkzeuge benutzt. Auch überschaubare Beispiele können dabei Abgründe öffnen. Ein Datum kann  den Beginn und das Ende einer ganzen Epoche markieren. Gestern war das der Beitrag „Ostern vor zehn Jahren“.  Der ist abgehakt, nur zum Training kann man auch Ostern vor zwei Jahren nehmen. Das war der erste Lockdown, alle Gaststätten waren geschlossen und nur die wichtigsten Läden für den Alltagsbedarf durften öffnen. Nachts musste Jeder zu Hause bleiben. Eigentlich ein Verstoß gegen die Freiheitsrechte unserer Verfassung, aber die tägliche Statistik begründete Alles. Jetzt ist zu Ostern eine neue Zeit angebrochen. Sie muss nicht besser sein als die alte, aber es gibt alle Chancen dafür. Wenn man sich informiert. Das wäre derart viel Arbeit, dass man sich, auch hier, auf die Hauptsachen beschränken muss. Wertlos wäre das ohne die Regeln, die dabei zu beachten sind, aber gegen die in den letzten Jahrzehnten immer mehr verstoßen wurde. Nur für  Zufallsleser, die nicht viel Zeit haben: Jedes Stichwort, eingetippt in die Such-Funktion, rechts oben auf dieser Seite, führt direkt zu allen Artikeln über ein Thema. Sie sind geordnet in 46 Kapiteln, die wichtigsten stehen immer direkt unter diesem Text.

Es gibt noch andere Methoden, die nicht überall bekannt sind. Zum Beispiel der Lebensbaum. Er ist das Bild für ein menschliches Schicksal. Wenn die Mehrheit davon betroffen ist, befindet man sich direkt über der Wurzel, Eine Ebene, die immer besonders breit ist. Ganz oben werden die Äste immer kürzer. An der Spitze befinden sich die Herrscher. Sie organisieren jede Gemeinschaft. Ob das Erfolg bringt, liegt an der Qualität der Führungskräfte. In internationalen Konzernen sind das die Manager. Wenn sie schlecht arbeiten oder unfähig sind, wird der ganze Baum krank, mit allen Mitarbeitern und deren privaten Kontakten. Wieder ein Zeitsprung: Vor dreißig Jahren war ich ganz neu in München. Damals war es eine Traumstadt in der Frreizeit, auch mit einem Riesen-Angebot für Musikfreunde. Das hat sich nicht verbessert. Immer mehr Mängel wurden offen erkennbar, um die sich Niemand kümmerte oder sogar dabei mitmachte. Am Ostersonntag 2000 sah ich, dass die berühmte Sängerin Martha Mödli offen im Telefonbuch stand. Ich stellte mich vor, und sie verstand sofort, dass ich viele ihrer Aufnahmen gut kannte, vor allem vom Parsifal 1951, der eine akustische Sternstunde war, sie in der Hauptrolle als Kundry, dazu der Donnerschlag durch die erste Inszenierung von Wieland Wagner, die mit tiefenpsychologischen Symbolen den Teil der Welt begeisterte, der  nicht immer nur die alten Kostüme sehen wollte. Vier Monate später, im August 2000, hatte ich meinen ersten, eigenen Internet-Anschluss. Kurz vor dem Telefonat mit der Sängerin hatte ich die aktuelle Parsifal-Inszenierung an der Münchner Staatsoper gesehen. Der Bericht schlug im Internet hohe Wellen. Aber sie waren nicht sauber. Wie man das Werk vorbildlich gestalten kann, steht hier im Artikel „Stefan Herheims Parsifal 2008“.

https://luft.mind-panorama.de/?s=stefan+herheim&x=13&y=16

Danach gab es noch mehr Unruhe, weil auch diese Arbeit nicht nur Freunde hatte. Vorbei. Vierzehn Jahre später ist das kalter Kaffee, den man nicht aufwärmen muss, aber allen Erinnerungen eine eigene Farbe gibt.

Der Blick in die Zukunft ist nur möglich durch klare Vergleiche der Fakten, der Ursachen für Fehler und dem Anschauen der Gegenwart. Das ergibt eine zuverlässige Prognose. Ein negatives Ergebnis lässt sich jederzeit ändern durch eine  Veränderung der Gegenwart. Immer noch macht das wenig Hoffnung, aber die Wegweiser sind vorhanden. Für diejenigen, die sich dafür interessieren und das auch durchsetzen können.

Die gerade erwähnten Symbolbilder von 1951, als Marha Mödl mit einem Schlag weltberühmt  wurde, findet  man auch in den alten Meditationskarten (Tarocchi). Erst kürzlich habe ich Bücher dazu wieder entdeckt und kommentiert. Das sind auch Signale vom Lebensbaum. Im dritten Absatz heute heißt es: „Er ist das Bild für ein menschliches Schicksal. Wenn die Mehrheit davon betroffen ist, befindet man sich direkt über der Wurzel, Eine Ebene, die immer besonders breit ist.“

Heute gilt das für das Internet. Es wird immer Fehler enthalten, aber die absichtlichen sind Verbrechen. Und die Spuren lassen sich nicht löschen, weil es zu viele Mitwirkende und deren private Kontakte  gibt. Wer noch mehr wissen will, benutze einfach das Suchwort „Pandora“. Dort schaut man tief in die höchsten Gipfel der Hochfinanz. Und das verbreitet sich immer mehr. Die Grenzen sind immer die persönlichen Daten, aber die Informationsmedien nehmen nicht immer darauf Rücksicht. Ein  Schutz ist das „Caroline-Urteil“, das gestern hier  ein Thema war.

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