Neue Spitzenwerte

16.10.2021. Vor sechzig Jahre erreichte das Wirtschaftswunder Spitzenwerte. Gleichzeit begannen Panik-Attacken. In Berlin kam es 1968 zu Studentenunruhen. Die Teilnehmer hatten gut verdienende, reiche Elternhäuser oder lebten von staatlicher Unterstützung. Die Ostberliner DDR nutzte die Spannungen aus und hatte überall Informanten eingeschleust, auch bei bekannten Journalisten. In den Siebziger Jahren beruhigte sich die Situation, aber andere Spannungen steigerten sich. Westen und Osten waren in Europa getrennt, durch Signale der Freiheit und des totalitären Kommandostaats. Seit 1990 ist das vorbei. Die Streitereien brachen zusammen, und die alten Feinde leben täglich miteinander, äußerlich friedlich.

Das Innenleben war schwerfälliger. Zur Zeit gibt es wieder weltweite Krisen, auch medizinischer Art. Dazu der religiöse Fanatismus. Jeder wünscht sich Ruhe und Sicherheit, aber die Rezepte taugen oft gar nichts. Doch vorher schon Glück, das   ist nicht möglich, aber man kann sich darin hineinsteigern und Jeden als Feind verdächtigen, der anders denkt. Selbst die Berliner Mauer und alle Kontrollen verhinderten nicht, dass ein ganze politisches Weltsystem zusammenbrach, weil sich Niemand um das Geld gekümmert hatte. Zu den „Gesetzen der Ökonomie“ gibt es hier über 700 Artikel. Werden sie nicht beachtet, nützen politische Meinungen überhaupt nichts mehr. Und ganz eng verknüpft ist damit das Kapitel „Die Architektur der Macht.“

Man kann es drehen und wenden wie man will, selbst die Spitzenpolitiker haben davon keine Ahnung, sondern reden nur viel darüber. Zur Zeit finden viele Konferenzen statt, und der Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist sicher: „Bis Weihnachten haben wir eine neue Regierung“. Das sind noch über zwei Monate! Was machen die Bewerber bis dahin?. Sie haben keine Minister-Ämter. Die Mitarbeiter warten auf Anweisungen. Doch nächtelang wird weiter konferiert. Das ist gar nicht notwendig. Die Parteiprogramme kann jeder Staatsbürger mittlerweile im Schlaf singen. Man muss die wichtigsten Ideen nur auf großen Monitoren im Fernsehen zeigen, in Stichwörtern. Dann kann jeder Teilnahmeberechtigte einen Mausklick an der richtigen Stelle machen, denn sein Computer-Anschluss ist auch zu Hause identifizierbar. Zeit zum Nachdenken hatten sie jetzt schon monatelang. Übermorgen köönte das Ergebnis feststehen, am Montag.

Das ist die Ursache für die meisten Weltprobleme: Informationslücken. Benutzung von Arbeitsmethoden aus der Steinzeit. Angeborene Grenzen des Denkvermögens. Doch sie reden und reden, vielleicht noch wochenlang, immer dasselbe.

Mit dieser Mentalität geht gar nichts mehr voran. Jeder hatte viel Zeit zum Nachdenken, aber nichts daraus gemacht. Auf einer Weltkarte sieht man Europa genau in der Mitte. Aber es ist kein Kraftzentrum. Die Matrix, die Schaltzentrale, ist falsch besetzt. Aber das wird sich ändern, auf eine Art und Weise, die das Stichwort „Elektronik“ in den Mittelpunkt stellt, Was sollen die weltweiten UNO-Konferenzen in voll besetzten Hallen, wenn am Tagesende nichts erledigt ist? Man muss nicht einmal schneller werden, sondern sich nur mit den Themen gründlich beschäftigen, am besten schon seit der Schulzeit. Ich mache genauso viele Fehler wie jeder Andere, der am Ende seines Horizonts ankommt. Aber dann muss man nicht stehenbleiben und sich auf hoch bezahlten Manager-Sesseln breit machen. Das geschieht trotzdem, sogar überwiegend. Mit 21 Jahren habe ich, zufällig, die Psychoanalyse von Sigmund Freud entdeckt. Dort wurden alle Versprechen eingehalten, die in der Berufspsychologie die Kassen füllen, aber den Patienten nicht helfen.  Also habe ich die meisten Bücher von Freud gelesen, der sich zu sehr vielen unterschiedlichen Wissensgebieten äußert. Das hat alle Denkmethoden verändert. Hier findet man dazu nur 61 Artikel, aber der Rest hat auch ein wichtiges Fundament daraus. Die „Welt der Symbolik“, insgesamt mit über 400 Artikeln, wäre gar nicht verständlich ohne die Tiefenforschung. Auch nicht „die Gesetze der Ökonomie“ und die „Deutung der Symbole“ bei Richard Wagner. (121 Artikel). Jeder kann die Texte überprüfen, aber selbst in der traditionellen Musikliteratur findet man diese Wege nur ganz selten, die auf eine Kraft hinweisen, die sogar in den Bildern sich versteckt, aber verständlich ist.

Wenn Geheimnisse nur dafür missbraucht werden, um Fehler oder Verbrechen zu vertuschen, müssen sie aufgeklärt werden. Der finanzielle und menschliche Schaden ist so groß, dass man dabei nicht einfach wegschauen darf.

Andere Geheimnisse müssen beachtet werden. Zum Beispiel das grundgesetzlich garantierte Recht auf Privatsphäre und freie Informationen  (Internet). Sondergesetze, die das ändern oder einschränken wollen, sind verfassungswidrig. Die Verursacher haften dafür, Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit zahlt keine Haftpflichtversicherung, sondern das Geld muss aus dem Privatvermögen kommen, bis zur Höhe der gesetzlichen Sozialhilfe.

Offenheit und Transparenz werden zum Markenzeichen der Zukunft, zum Prüfsiegel, das nur ein Ziel hat: Die Welt einfacher und lebenswerter zu machen. Es ist noch nicht überall klar erkennbar, aber auch das wird sich ändern.

.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.