Nietzsches Kraft

16.4.2022. Jeder Misserfolg ist eine neue Chance. Stärke muss keine Muskelkraft sein, wenn sie durch „die stärkste Energie“ entsteht, hier ein eigenes Kapitel. Nietzsche schrieb: „Was mich nicht umbringt, macht mich stark“. Genützt hat das ihm selbst nichts. Die Einzelheiten stehen im Artikel „Nietzsches Absturz“ vom 20.8.21:

https://luft.mind-panorama.de/?s=nietzsches+absturz&x=10&y=12

Ein anderer Kopf erklärte: „Wenn wir gehen müssen, schlagen wir die Tür so laut hinter uns zusammen, dass die ganze Welt zusammenbricht.“ Das war der „Nero-Befehl,“, hier ein Thema am 24.4.22:

https://luft.mind-panorama.de/der-nero-befehl/

Diese Denkweise ist nicht neu. Der letzte Begriff meint den römischen Kaiser Nero (37 – 68 nach Chr.) Berüchtigt war seine brutale Verfolgung der ersten Christen. Zu seinem Tod schreibt die Wikipedia: „Nero erkannte den Ernst seiner Lage. Niemand wollte ihm Asyl gewähren . Auf seiner Flucht hörte er noch die Soldaten, wie sie Galba als neuem Kaiser bereits Glück wünschten Unterdessen erreichte ihn ein Schreiben, dass er vom Senat zum hostis (Feind des Volkes) erklärt worden sei und man ihn suche, um die entsprechende Bestrafung auszuführen. Trotz der Panik schob Nero die Ausführung seines Selbstmordes so lange auf, bis er herannahende Pferde hörte. Mit Hilfe seines Sekretärs Epaphroditos stach er sich einen Dolch in die Kehle. So starb Nero am 9. oder 11. Juni 68.“

Er sprach lateinisch, sah aus wie alle Menschen am Mittelmeer, nur sein Innenleben war eine Katastrophe. Er benahm sich, als ob er mit seinem Tod den Weltuntergang meinte. Solche Übertreibungen gehören zum Alltag, seit dem Beginn der Menschheitsgeschichte, vor 2,6 Millionen Jahren. Bei der Münchner Buchmesse 2015 traf ich auch solche Menschen, kurz vorher, zufällig, einen Mitarbeiter der Tatort-Serie, die jede Woche Fernsehkrimis zeigt, mit Morden, die sich immer ähnlicher werden. Seit dreißig Jahren schaue ich das nicht mehr an, um das Einschlafen zu vermeiden. Wiederholungen, auch bei historischen Themen, die schon zur Zeit der ägyptischen Pharaonen stattfanden, bringen nichts Neues, wenn es sich nicht um außergewöhnliche Situationen oder Erkenntnisse handelt. Dazu kann man das Stichwort „Echnaton“ empfehlen, zu dem es hier über 80 Beiträge gibt:

https://luft.mind-panorama.de/?s=echnaton+&x=16&y=2

Echnaton verehrte als einzigen Gott nur die Sonne, die stärkste Energiequelle auf der Erde. Zu seinen Lebzeiten gründete Moses die monotheistische Religion, die nur einen einzigen, unsichtbaren Gott anerkennt. Sigmund Freud schrieb darüber, in London sein letztes Werk. Hier gibt es dazu den Artikel „Moses, der Ägypter“ vom 31.1.22:

https://luft.mind-panorama.de/?s=Moses&x=12&y=5

Die Relativitätsformel weist nach, dass jede Energie abhängig ist von der Masse, also der Materie und der Lichtgeschwindigkeit. Das war eine Entdeckung von Albert Einstein (1879 – 1955). Er bezeichnete sich selbst als „Kosmologen“ und wollte die Weltformel finden, die Alles erklärt. Das gelang nicht, aber er entdeckte eines der vielen Universalgesetze, die das Weltall regieren. Mehr dazu steht unter diesem Text.

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