Porgy and Bess 1959

18.6.2022. Erst kürzlich habe ich einen berühmten Film angeschaut, der jahrzehntelang dem Publikum nicht gezeigt werden durfte. Es ist „Porgy and Bess“ von 1959. Die Wikipedia schreibt: „Die erste Verfilmung der gleichnamigen Oper von George Gershwin. Die aufwändige Filmversion ist glänzend inszeniert, hat hervorragende Darsteller und bringt die faszinierende Musik sehr schön zur Geltung. Anspruchsvolle Hollywood-Unterhaltung. Der Film hat das Milieu der Oper stilisiert und die Gestalt des Titelhelden ziemlich geschönt. Das verdeckt die Realitätsbezüge, die das Opernlibretto immerhin noch hatte. Da Regisseur Preminger die technischen Möglichkeiten der großen Todd-AO-Leinwand und des Stereotons geschickt nutzte, entstand einer der wenigen geglückten Opernfilme.“

Die ausgeblichene, zu schwache Farbqualität lässt sich verbessern. Das Original lag viele Jahre im Archiv herum, aber eine digitale Restaurierung ist längst eine Arbeit für den Alltag.

Die Wikipedia verrät nicht, warum der Film so lange verboten war. Gesorgt dafür hatten die Erben des Komponisten George Gershwin. Auch viele Prozesse haben sie dabei gewonnen. Sie waren der Meinung, dass die Verfilmung, das Original verfälschte und mit Gershwins Ideen nicht gut genug umging.

Sie hatten das Copyright geerbt, das man auch verkaufen kann, wenn die Erben damit einverstanden sind. Es gilt auch für diese Webseite und wird ganz oben, auf dieser Seite erklärt. Die Beispiele sind den Beteiligten gut bekannt, das haben sie auch immer wieder bewiesen. Die Spuren sind offen zu besichtigen, es handelt sich um ein berühmtes Grundstück, für das ich mich vor zwanzig Jahren immer wieder zu Wort gemeldet habe, im Internet. Die Hass-Kommentare hat keiner der vielen Zeugen vergessen, mir reicht die Zufriedenheit, dass eine einzelne Idee zu einer Tatsache geworden ist. Das wird auch anderen Hinweisen hier geschehen, weil sie, nur zum Beispiel,  für die Bekämpfung  von Verbrechen geeignet sid, die bisher noch nicht einmal aufgefallen sind. Auch dafür gab es bisher keinen Dank, das beste wäre, wenn die Profis ihre offenen Informationslücken schließen. Das darf kein Geheimnis sein, und dann höre ich davon etwas.

Das Copyright ist keine Beute für Erbfälle, auch nicht für Adoptivkinder. Wenn sie sich dafür nicht bedanken, haben sie es auch nicht rechtmäßig bekommen. Persönliche Biographien spielen dabei überhaupt keine Rolle, wenn  die Gewinner ahnungslos waren oder Informationslücken hatten. Der Finderlohn beträgt fünf Prozent des gefundenen Wertes, man darf ihn nicht unterschlagen. In einem Fall war das sogar unerwünscht, die Informationen stimmten, verursachten aber nur Ärger,  weil sie nicht bekannt werden sollten, aber offen im Internet standen.

Das kann sich ändern, wenn Alles dabei sauber bleibt. Im Internet kann man deshalb auch den vollständigen Film „Porgy and Bess“ anschauen (2.35 Stunden) :

https://www.youtube.com/watch?v=HdRTfqGy9TE

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