Prometheus, der erste Lichtbringer für die Menschen

16.10.2020. Prometheus war in den alten griechische Sagen der Einzige, der seinen Schützlingen, den Menschen, das Feuer brachte. Die Wärme. Das Licht. Doch damit machte er sich nicht beliebt. Die anderen Götter wollten das nicht. Sie fürchteten um ihre Macht. Der oberste Gott, Zeus, sperrte Prometheus ein und besuchte ihn regelmäßig, als Adler verkleidet. Dabei fraß er Jedes Mal ein Stück von seiner Leber, die im Körper die Reinigung von Allem erledigt, das der Körper nicht behalten will.

Diese Geschichte war schon in der griechischen Antike bekannt, vor zweitausend Jahren. Man kann sie unterschiedlich deuten. Aber im Zentrum bleibt die Rebellion gegen eine alte Ordnung, die sich freiwillig nicht verändern will. Das Feuer wärmt im Winter. Sein Licht erhellt dunkle Regionen. Auch im Bewusstsein. Wer könnte überhaupt etwas dagegen haben.? Nur die schlauen Nutznießer und Gewinner, die Mächtigen und Reichen einer längst erstarrten Welt, die ihre Rolle einfach weiter spielen wollen und nicht merken, dass ihre Zeit längst abgelaufen war.

Symbole sind Zeihen einer uralten Bilderschrift, die man längst deuten kann. Aber es geschieht selten, weil nur Wenige sich damit auskennen.

In Zukunft wird das ganz anders sein. Vorzeichen, Warnsignale sind wie Alarmanlagen, die man nur noch ignorieren kann, wenn man auch seinen eigenen Untergang nicht für möglich hält. Doch es gibt zahllose Beispiele dafür. Ganze Staaten gehen Pleite, weil die Führungskräfte sich nur selbst bereichern, aber ihre wichtigste Aufgabe nicht ernst nehmen: Für Alle zu sorgen. Das sind schlafende Vulkane, deren Rauchzeichen und Warnsignale Niemand ernst nimmt, außer einer Minderheit.

Man kann nur daran erinnern, dass Computer dafür längst grenzenlose Möglichkeiten haben, die zwar oft genutzt werden, aber trotzdem erstaunliche,, riskante Wissenslücken offen sichtbar machen. Das liegt überhaupt nicht an der täglich anschwellenden Datenmenge, die immer chaotischer wirkt, sondern an der Organisation, der Nutzung. Die universalen Regeln und Gesetze wirken auch ohne Zustimmung. Doch Fehler können nicht mehr endlos vertuscht werden, weil sie vollautomatisch sichtbar werden, für Jeden. Rechenmaschinen geben selbständig Alarmsignale.

Dann tauchen erfahrene Experten auf. Sie erteilen Hausverbote, transportieren verdächtige Computer ab und setzen ein großes, rollendes Rad in Bewegung, das Niemand mehr, einfach so, anhalten kann. auch wenn er der beste Freund des uralten Kaisers von China ist,

Das macht Angst, aber nicht mehr den Opfern. Das von Prometheus verschenkte Feuer, das Licht klärt die Schatten und durchleuchtet immer schneller ungelöste Fälle. Die beliebte Fernsehsendung „Aktenzeichen XY“ läuft weiter, aber die gewohnten Methoden werden in Computerzentren völlig verändert. Selbst die offizielle, nach alten Vorschriften, streng amtlich organisierte „Bundesanstalt für Sicherheit“ im Datenverkehr ist nicht auf dem neuesten Stand, denn sonst wäre die Kriminalitätsrate im Internet längst steil abgestürzt. Hier fehlen einfache Vergleiche zwischen den letzten Jahren und der Gegenwart.

Hier soll überhaupt nicht eine übertriebene Rachejustiz eingreifen. Die Beleuchtung von schweren Regelverstößen reicht aus.um Nachahmer und dumme Trittbrettfahrer abzuschrecken.

Wenn absichtliche Nebel sich vollautomatisch auflösen, dann wird es immer heller und durchsichtiger. Nachprüfbare Transparenz ist wie eine hell leuchtende Fackel, die Prometheus den Menschen geschenkt hat. Darum wird der Fortschritt, in allen Bereichen, immer mehr beschleunigt. Nur übertriebene Hysterie vor den unvermeidbaren Risiken bringt gar nichts. Hundertprozentige Sicherheit gibt es gar nicht. Vor Allem nicht in der Security-Branche, die mehr macht als sie darf, wegen guter Beziehungen.

Auch das sind Nebel, die sich im Licht restlos auflösen. Darum gibt es hier auch keine pauschale Stimmungsmache. Sicherheit ist zwar notwendig, aber nicht um jeden Preis. Schon seit vielen Jahren habe ich darüber mit direkt Beteiligten, immer wieder, ausführlich gesprochen, habe auch Aufträge an bewährte Vertrauensfirmen erteilt, bei denen sie gut verdienen konnten. Aber die versteckten Netzwerke sind nicht immer wasserdicht. Herumplaudernde Schwätzer und Wichtigtuer sind eine existenzielle Gefahr für Firmen, die über Nacht ihre besten Kunden verlieren und vom Markt für immer verschwinden. Die Konkurrenz schläft nicht und freut sich darüber.

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