Der erste September

1.9.2021. Stichwörter sind wie Funksignale oder Schaltknöpfe. Wenn eine ganze Fabrik ihren Betrieb beginnen soll, recht ein Knopfdruck dafür. Dabei muss es sicher sein, dass der Richtige im Einsatz ist. Große Organisationen leiden daran, dass die Führungsebene von Flaschen besetzt ist. Wenn sie die Marschrichtung ändern, wird kein Getränk mehr nachgefüllt, sondern die leeren Flaschen wandern auf das Fließband, für den Müll. Nach einem Tag kann man die ganze Firma abreißen, und die guten Mitarbeiter fliehen in Höchtsgeschwindigkeit.

Man kann einzelne Stichwörter  als unauffälligen Test benutzen. Überall dort, wo sich echte Menschen treffen. Die meisten sind keine Supermänner, und man kann sie gut  behandeln. Das waren meine Lieblingskollegen. Denn wenn man schlechte Arbeitsabläufe ändert, verbessert sich der Firmengewinn und die Gehälter sollten das auch. Wenn trotzdem nur die Spitze des Weihnachtsbaums vergoldet ist, besteht der restliche Baum nur aus trockenem Stroh, auch wenn die Kerzen noch so schön funkeln.

Stichwörter als Test, das kann für saubere Überraschungen sorgen. Beim Wort „Wetter“ springen sofort die Quasselmaschinen an. Statt in Ruhe ihren Kaffee in der Betriebskantine zu trinken, vermüllen sie selbst die größten Pausenräume. Beim Stichwort „Herbst“ schauen Viele sofort aus dem Fenster oder auf ihre  halb vollen Speiseteller. Das gleiche Wort hat die größten Denker zu unsterblichen Ideen angefeuert. Herbstgedichte sind voll von Gedanken über die Vergänglichkeit, die schlechte Ernte beim eigenen Gehalt oder voller Vorfreude auf das nächste Jahr, wenn Alles wieder blüht, auch das Geschwätz oder die Teufelspläne gegen Leute, die noch arbeiten. Egal wo Geld verdient wird, es erregt fieberhaften Neid  und sorgt damit für einen Überfluss an sinnloser Zeitverschwendung, die nicht mehr gut genutzt wird, sondern für Werkzeuge, die Anderen ihre Verdienste wegnehmen und stehlen.

Wenn heute der erste Septembertag so beginnt, dann ist das ein gutes Vorzeichen. Denn es kann nur besser werden. Genau das will diese Webseite. Wer lesenswerte Stichwörter sucht, kann sie ganz oben rechts auf dieser Seite in die Such-Funktion eintippen. Dann findet er über tausend Artikel, geordnet nach Kapiteln (Kategorien). Und dort wird nicht gejammert. Ungelöste Problem werden durchleuchtet und analysiert. Wichtige Punkte der Vegangenheit werden mit denen der Gegenwart verglichen. Das Ergebnis ist ein Blick in die Zukunft. Keine Wahrsagerei oder ein Lottospiel, sondern in vielen Fällen ztuverlässig. Die Bewertung ist eine zweite Sache, da muss Jeder selbst wissen, wo er hin will.

Ändert sich nichts, dreht  sich der ganze Zirkus nur im Kreis, wie in einem Hamsterrad, das sich ständig bewegt, aber keine Ergebnisse hat.

Die Operette „Im weißen Rössl“ hat viele bekannte Melodien. Schöne Träume. Zum Beispiel: „Die ganze Welt ist himmelblau, wenn ich in deine Augen schau.“  Der zweite Teil dieses Satzes, in der Realität, heißt oft: „… Himmelblau, wenn ich dir in die Schnauze haue.“  So ist das nun einmal, aber dagegen lässt sich viel machen. Wenn die Mehrheit will. Das ist auch das wichtigste Merkmal der Demokratie. Als unveränderliches Ideal. Das Paradies bleibt unerreichbar. Aber der Weg dorthin  ist schon das Ziel.

Schade, dass so viele Wege unbekannt sind oder nicht beachtet werden. Die Folgen muss Jeder selbst ausbaden. Trotzdem muss man zum Lachen nicht in den Keller gehen. Schadenfreude allerdings ist unerwünscht und ein Hindernis, trotzdem  stark verbreitet. Die Welt wird in Zukunft erst einmal durch kurze Stichwörter regiert, weil sie in jeder Suchmaschine für Treffer sorgen. Und das ist nur der Anfang, um sich noch besser zu informieren. Ein Wundermittel, das man nur ausprobieren muss. Wenn es nicht funktioniert, hat das ganz andere Gründe.

Eine Freude ist es, persönliche Erfahrungen weiter zu geben. Oft kommt das gut an, wie ich  aus vielen Gesprächen weiß. Nicht so lustig ist der geräuschlose Gedankenklau, wenn das gesetzliche Urheberrecht (Copyright) nicht beachtet wird. Auch hier sind Spuren unvermeidlich. Es ist schnell nachweisbar, dass die  unberechtigte Auswertung  von Ideen immer wieder geschehen ist und sich andere Leute dafür Belohnungen eingesteckt haben. Ganz oben auf dieser Seite gibt es Hinweise zum Copyright. Es geht nicht um kleinliche Erbsenzählerei. Das  wäre  Zeitverschwendung.  Aber auch peinlich, wenn es herauskommt.

Am 2.9.9.2019 habe ich einen ganz anderen Artikel zum Thema „Septembermorgen“ geschrieben. Wem das Thema gefällt, kann es hier finden:

https://luft.mind-panorama.de/septembermorgen/ 

Frank Sinatra sang gern den „September Song“ (Septemberlied) : „Es dauert lange, bis zum September. Aber die Tage werden kürzer, wenn du den September erreichst.“ Hier kann man das hören:

https://www.youtube.com/watch?v=GgJssY-WX2Y

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