Suppentöpfe ohne Gewürze

Kreative Köpfe sind nicht unbedingt gut, wenn sie viel Geld verdienen. Man sieht das an der Werbung. Bei flotten Sprüchen und einfallsloser Musik wollen die Kunden nur noch Eines: Umschalten. Vor dreißig Jahren gab es in Hollywood eine Besprechung der wichtigsten Bosse. Danach waren Thema Nummer Eins: Digitale Filmtricks, die man sofort erkennt. Dazu dröhnende Musik am Fließband, aus dem schnell programmierbaren Computer. Die Handlung wurde austauschbarer, die Figuren auch. Mittlerweile ist das Internet eine riesige Konkurrenz, da wird Alles geboten und noch viel mehr. Die dafür benötigten Mitarbeiter werden aber immer weniger, die Anzahl der unbekannten Filmstars steigt jeden Tag an. Dabei sind die Angebote mit Vorsicht zu genießen. Wer übertreibt, verstößt gegen unsere Verfassung und den einfachen Satz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Die darf man auch nicht verkaufen, als Betroffener oder als millionenschwerer Finanzinvestor. Schmutziges Geld darf man auch nicht waschen. Einnahmen aus Verbrechen oder Steuerhinterziehung wurden trotzdem, jahrzehntelang in saubere Millionen-Projekte gesteckt.

Danach waren sie eigentlich selbst porentief sauber, schon im ersten Waschgang. Aber Steuerhinterziehung ist eine Straftat, die sogar mit langjährigen Gefängnis- und Entschädigungszahlungen bestraft werden kann. Al Capone (1899 – 1947) in Chicago war wegen seiner schweren Verbrechen stadtbekannt, aber die Justiz konnte ihm keinen einzigen Mord nachweisen. Dann riss US-Präsident Roosevelt der Geduldsfaden. Capone war offensichtlich steinreich, versteuerte aber fast gar nichts. Also ein Fall für die Steuerfahndung. Da nützten selbst die teuersten Rechtsanwälte nichts, er musste ins Gefängnis.

Zum Stichwort „Al Capone“ gibt es hier bisher 7 Artikel:

https://luft.mind-panorama.de/?s=al+capone&x=17&y=5

Noch aktueller ist das Stichwort „Pandora“, mit bisher nur 3 Artikeln:

https://luft.mind-panorama.de/?s=Pandora&x=10&y=14

Zitat vom 7.10.212: „“Die „Pandora Papers“ enthüllen auch fragwürdige Offshore-Geschäfte von 35 ehemaligen und aktuellen Staats- und Regierungschefs. Die „Pandora Papers“ sind ein riesiges Datenleck aus der Welt der Schattenfinanzplätze. Die Daten geben Aufschluss über die wahren Eigentümer von mehr als 27.000 Offshore-Firmen. In den Daten finden sich Politikerinnen und Politiker, Superreiche, Oligarchen, Kriminelle und Prominente. Die detaillierten Informationen kamen aus Speicherstiften, von anonymen Whistleblowern. Das sind Insider, die sich, auch als Mitarbeiter, in den Büros der Täter bestens auskennen.“

Das wird noch hohe Wellen schlagen. Im Kapitel „Elektronik“ findet man 631 Beiträge, auch zum Thema Kriminalität. Nur als Hinweis und Warnung. Denn die Justiz muss ihre Arbeit auch selbst machen. Leider gibt es sogar dort noch riesige Wissenslücken, die ich immer leicht verständlich erkläre. Was nützt es, wenn die Beteiligten und ihre vielen Mitwisser sich völlig unangreifbar fühlen und benehmen, aber bereits auf dem Glatteis tanzen, direkt vor einem tiefen Abgrund? Persönliche Daten werden hier grundsätzlich nicht genannt, wenn sie nicht sowieso schon längst, in den öffentlichen Informationsmedien, für Jeden nachzuschauen sind. Dazu gehört auch das Stichwort „Wirecard“, das man mit der Such-Funktion, rechts oben auf dieser Seite, sofort findet. Dort gibt es mittlerweile 76 eigene Kommentare.

Für Angst und Schrecken sorgt dabei die Justiz. Mich interessiert das Gegenteil: Jeder kann sich gründlich informieren, rechtzeitig. So sind alle Artikel hier geschrieben. Wer das nicht für wichtig hält kann auch zahllose andere Quellen benutzen. Aber wenn die Folgen erst einmal wirksam werden, sind sie wie ein rollendes Rad oder eine Schneelawine, die Niemand mehr aufhält. Das übergeordnete Thema ist „Die Architektur der Macht“. Auch dazu findet man über 30 Artikel:

https://luft.mind-panorama.de/?s=architektur+der+macht&x=10&y=3

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