Tutenchamun

30.9.2020. Mit dem ägyptischen Pharao Echnaton 1351 – 1336 v. Chr. begann eine Zeitenwende. Er akzeptierte als einzigen Gott nur noch Aton, die Sonne, den mächtigsten Energiespender auf der Erde. Er entmachtete die vorher einflussreichen Amun-Priester, die viele Götter kannten und schaffte sich damit Todfeinde, die auch nach ihm versuchten, alle Erinnerungen zu zerstören. Erhalten sind aber viele Dokumente, die genau über sein Leben Auskunft geben.

Sein Sohn wurde bekannt unter dem Namen Tutenchamun (1332 – 1332 v. Chr.). Zunächst hieß er,ähnlich wie sein Vater, Tutench-Aton, aber die Priester erzwangen eine Namensänderung. Jetzt war ihr Gott Amun wieder im Mittelpunkt. Weltbekannt wurde sein Grab, das kein Grabräuber gefunden hatte. Deshalb war Alles unversehrt, unbeschädigt erhalten, als der Engländer Howard Carter erst 1923 die Ruhestätte im Tal der Könige fand und öffnete. Vor Allem der goldene Thron und andere kostbare Ausstattungs-Gegenstände sorgten für Aufsehen. Alles wurde zur Beerdigung in großer Eile zusammengestellt, weil der Pharao schon früh plötzlich starb, im Alter von 18 bis 20 Jahren. Spuren weisen hin auf einen Jagdunfall, andere Theorien sprechen von Gewaltanwendung. Hauptverdächtige war sein Nachfolger, der Wesir Eje, ein hoher Hofbeamter, oder der General Haremhab.

Die Witwe Anchesenamun schickte einen schriftlichen Hilferuf an den benachbarten Staat der Hethiter. Sie wollte deren Königssohn heiraten. Er wurde aber unterwegs abgefangen und getötet. Damit war der Mörder am Ziel .Zumindest Eje bestieg sofort den verlassenen Thron.

Das kurze Leben des jungen Königs war nicht besonders auffällig. Nur durch seinen Vater Echnaton, seine Mutter Nofretete und die kostbaren Funde in seinem Grab bleibt er unvergesslich. Echnaton hatte eine Zeitenwende eröffnet, indem er nur noch Aton, die universale Energie der Sonne, als einzigen Gott anerkannte. Diese Idee vom Monotheismus soll Moses (ägypisch: Musa) circa 1300 v.Chr. aufegriffen haben, als er das beim Pharao gefangene Volk der Juden zum Verlassen des Landes, dem Exodus, bewegte.

Herrscherfiguren sind auch vergänglich, aber Einige haben in schwarzen oder hellen Farben ihre Taten in den ältesten Chroniken hinterlassen. Die schlimmsten Abenteurer sorgten für eine neue Welt nach ihrem Verschwinden. Oder sie warten im Gedächnis der Menschheit darauf, dass man ihre Zeichen erkennt, aus den Warnsignalen lernt. So hat sich die gesamte Fortentwicklung, die Evolution, abgespielt. Die aktuellen Krisen sind so heftig, dass Alpträume vom bevorstehenden Weltuntergang zum Tagesgespräch werden.

Verglichen mit den Glanzzeiten des römischen Imperiums vor zweitausend Jahren, ist das Alles vergleichsweise harmlos. Vielleicht nur das Vorspiel zu ganz anderen Zeiten, deren Qualität jetzt noch gar nicht bewertet werden kann. In sämtlichen Artikeln hier wird eine Bestandsaufnahme gezeigt, die in der Vergangenheit nur einen Übergang sieht, aber durch Vergleiche der Hauptsachen immer treffsicherer wird.

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