Unruhige Nacht

24.12.2020. Noch sieben Tage bis zum fälligen Jahreswechsel, der immer ein Überblick ist, für Vergangenheit und Zukunft. Jedes einzelne Element bewegt sich, nach unten oder nach oben. Die Differenz ergibt einen Gesamtbetrag. Eine Jahresbilanz, die Hoffnung macht oder Sorgen. Manches kann man gar nicht selbst beeinflussen, aber sich auf Projekte rechtzeitig vorbereiten.

Prognosen gehen meistens dann schief, wenn sie falsche Werte enthalten. Fehler sind zwar unvermeidlich, weil Keiner allein auf der Straße unterwegs ist. Schlimmer sind aber Selbstbetrug, Illusionen oder absichtliche Täuschungen. Das Letzte führt direkt in feste Sackgassen, wo es nicht weiter geht, weil Gesetze verletzt werden und die notwendige sportliche Fairness schwer beschädigt wird. Ein schlechter Charakter ändert sich trotzdem nicht. Schwarz und Weiß kann auch Niemand abschaffen, genau so wenig wie Sommer und Winter, Tag und Nacht. Aber man kann Vieles beeinflussen, also verändern. Das ist ein Haupt-Thema dieser Webseite.

Die heutige „Stille Nacht“ ist so still wie noch niemals vorher, aber im nächsten Jahr kann das ganz anders sein. Weil aus der letzten Jahresbilanz sich wichtige Forderungen ergeben, die Niemand unbeachtet lassen kann. Im Detail sind das noch Spekulationen, Vermutungen. Aber die große Linie ist da. Geldverschwendung, Zeitverschwendung verringern sich, weil jetzt auch noch genug Zeit ist, darüber nachzudenken. Dafür braucht Niemand das tägliche, vernebelte Politikergeschwätz, mit austauschbaren Leerformeln. Aber aus der Vergangenheit gibt es eine riesige Schatzkiste, die in Spielfilmen oder seriösen Dokumentationen jederzeit zugänglich ist, aber nicht vom Durchschauen her, deshalb auch nicht für Jeden. Weil Informationsverbote bestehen oder Grundkenntnisse fehlen. Oder aus Faulheit. Die unvermeidbaren Begleiter sind Depressionen und Verzweiflung.

Dagegen gibt es zwar wirksame Entspannungstechniken, die aber richtig angewendet werden müssen, sonst füllen sie nur die Taschen überteuerter Berufsberater und Abzocker. Das englische Wort „Consulting“ versteht man zwar auf der ganzen Welt. Aber statt Erfolgen hängen daran viel zu oft hinterlistige Täuschungsmanöver und Betrug. Wenn sich das auch noch verbündet, mit kulturellen Elementen, dann regen die Ergebnisse nicht an, sondern lösen große Probleme aus, bis hin zu Konkursen und bedrohlichen Firmenpleiten. Oder bis hin zu privaten Belastungen, die sich unvermeidlich aus einem schlechten Betriebsklima in der Firma ergeben. Fast Niemand kann sich die Arbeitskollegen selbst aussuchen. Das ist die Ursache für heftige Positionskriege und Betrug, im kleinen und großen Rahmen. Wenn hungrige Schmarotzer ein ganzes politisches System unterwandern, höhlen sie es innerlich ganz aus. Später bricht es zusammen. Warnsignale vorher, rechtzeitig genug, gibt es dafür genug, aber sie werden nicht immer beachtet.

Darum müssen sensible Programme gebaut werden, die Auffälligkeiten rasch registrieren, bewerten, aber nicht als Geheimwaffen für unfähige Auserwählte, sondern offen im Internet zugänglich. Keine neue, hinterlistige Spionage-Technik. Heimliche Versteckspiele gibt es dann nur noch so lange, bis die öffentlichen Systeme Alarm schlagen. Beachtet man das aber weiterhin nicht, dann ist alle Hoffnung vergebens. Aber das kann jeder Einzelne selbst beobachten und dabei Verbündete finden.

Darum wird das Copyright immer wichtiger, damit die schlauen Diebe kein Material mehr ausnutzen, das sie für ihren rücksichtlosen, materiellen Egoismus auswerten können.

Auch unter diesem Text findet man dazu eine Themen-Übersicht. Erstaunlich ist es, wie viele Fehler hoch bezahlte Profis machen, auf Kosten der ehrlichen Mitarbeiter. Die Gründe sind immer die gleichen, Wissenslücken oder Falschheit. Beides kann man bekämpfen, völlig gewaltlos.

Nur so hat sich die Menschheit langsam weiter entwickelt, trotz aller Störungen und Krisen. Das heutige „Fest der Liebe“ wird am zweiten Weihnachtstag nur dann zum Fest der Hiebe und Gemeinheiten, wenn man die angereisten Verwandten nicht ausstehen kann und auch Kollegen nicht, sowieso vermeidet. Trotzdem liegt es an jedem Einzelnen, wie er damit umgeht. Einsame Wanderungen im Winterwald sind auch wie Medizin. Lautstarke Partys und Besäufnisse in überfüllten Lokalen, gibt es dieses Jahr überhaupt nicht. Ich meide das schon seit vielen Jahren, weil es teuer und völlig wertlos ist. Andere leiden, nur wegen der notwendigen Änderung ihrer schlechten Gewohnheiten, die aber zur Zeit unvermeidlich ist.

In Dantes „Göttlicher Komödie“ heißt das: „Purgatorio“. Ein reinigendes Feuer, der mühsame Aufstieg zur Erkenntnis. Davor liegt das „Inferno“, die Hölle der Unwissenheit. Oben auf dem steilen Berg der Erkenntnis wartet die Erleuchtung und deren letzte Steigerung, das Paradies („Il paradiso“).

Im Aufbau ist jetzt meine neue Webseite:

„Im Morgenrot“

https://morgenrot.mind-panorama.de/

Die westfälische Dichterin Anette von Droste-Hülshoff (1797 – 1848) schrieb ein langes, bemerkenswertes Gedicht: „Durchwachte Nacht“. Textauszug: „Jetzt möchte ich schlafen, schlafen gleich, Da flammt es im Osten auf: Die Morgenglut! Sie steigt, sie steigt, und mit dem ersten Strahle, strömt Wald und Heide vor Gesangesflut. Im nahen Forst schmettern Jagdsignale, Und wie ein Gletscher sinkt der Träume Land, zerrinnend in des Horizontes Brand.“ So wird es auch heute sein, wenn es nach der Morgendämmerung wieder hell wird und später der Heilige Abend beginnt.

Hier hört man das alte englische Weihnachtslied, in der Londoner St.Paul´s Kathedrale: „Hark, the herald angels sing“

https://www.youtube.com/watch?v=LDPwNPAV6tA

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