Velleius Paterculus

20.19.2020. Velleius Paterculus (20 v. Chr. – 30. n. Chr.) war ein römischer Historiker. Er trat in jungen Jahren in die römische Armee ein und diente als Militärtribun. Er war acht Jahre lang in Germanien. Er begleitete von 9 bis 11 n. Chr. den Kaiser Tiberius auf dessen Germanienfeldzügen. Sein als Historia Romana („Römische Geschichte“) bezeichnetes Werk, besteht aus zwei Büchern. Sie beschreiben die Zeit nach dem Ende des Trojanischen Kriegs und stellen im Prinzip einen weltgeschichtlichen Abriss aus römischer Perspektive dar. Die spätere Geschichte, besonders die Zeit von Cäsars  Tod (44 v. Chr.) bis zum Tod des Augustus, wird ausführlich behandelt. Im zweiten Buch wird ein „gewaltiger Krieg“ gegen germanische Stämme erwähnt.“ (Zitat aus dem Wikipedia-Lexikon).

Manchmal fragt man sich, wie das Alles so genau überliefert werden konnte, aber das Bedürfnis nach Weitergabe eigener Erfahrungen gab es schon seit den frühesten Aufzeichnungen. Vor der abstrakten Schrift, die später in Klöstern von mittelalterlichen Mönchen, in zeitaufwändiger Handarbeit für das exakte Kopieren von langen Texten benutzt wurde, bis zu den heutigen Datenspeichern gab es dann viele Stufen der Vereinfachung des Zeitaufwands, bis zu den elektronischen Methoden heute.

Zuerst gab es, in der Frühzeit die wörterlose Bildersprache der Hieroglyphen, die in der ägyptischen Herrscherzeit der mächtigen Pharaonen gebraucht wurde. Der Begriff Pharao bedeutet „großes Haus“ und war die Bezeichnung für den königlichen Hof oder Palast. In der hebräischen Sprache der Bibel werden mit „Pharao“  sogar  alle Könige des Alten Ägyptens bezeichnet, beginnend mit Thutmoses III. (1486 – 1425 v. Chr.). 

Und dabei hören wir schon einen Bruchteil des Namen „Moses“. Besonders verbunden fühlten sich die Könige dieser 18. Dynastie mit dem Reichsgott Amun in Karnak.  Deshalb wurde der Tempelbezirk des Amun unter Thutmosis III. maßgeblich erweitert und restauriert.

Das änderte sich radikal, als sein Sohn Echnaton, der von 1351 – bis 1324 n. Chr. regierte, die Macht übernahm. Er erhob den Gott Aton, in Gestalt der Sonnenscheibe, zum einzigen Gott über alle Götter Ägyptens und weihte ihm seine neue Hauptstadt Amarna (Achet-Aton). Echnaton setzte auf eine streng nach innen gerichtete Politik, ohne große Kriege mit anderen Staaten und reformierte die Kunst.

Ein Mann, mit dem Namen Moses führte auf einer 40 Jahre dauernden Wanderung die Gefangenen seines Pharaos aus der Sklaverei. Pharao Ramses II. (1303 – 1213 v. Chr.), wurde auch Ramses der Große genannt. Er könnte dieser Pharao gewesen sein. Während seiner Regierungszeit erreichte Ägypten eine wirtschaftliche und kulturelle Blüte, wie sie nach ihm unter keinem Pharao mehr erreicht wurde. Durch sein diplomatisches Handeln gelang es ihm, einen fast fünfzigjährigen Frieden mit seinen Nachbarvölkern, darunter auch mit den wachsamen Hethitern, zu halten.

Das sind entscheidende Daten der langen Menschheitsgeschichte. Der Glaube an einen einzigen Gott existierte vorher nicht und war auf einmal da. Auch Christus, der unserer Zeitrechnung seinen Namen gab, glaubte fest daran. Er bezeichnete auch sich selbst, als Sohn des einen Gottes, wurde aber vom herrschenden, engstirnigen Hohepriester Kaiphas in Jerusalem als „Gotteslästerer“ angezeigt, bei der herrschenden römischen Besatzungsmacht , die sich eigentlich gar nicht für solche internen Streitereien interessierte. Der zuständige Richter Pontius Pilatus betonte sogar, „Ich finde keine Schuld an ihm“, überließ aber Kaiphas und seinen fanatischen Anhängern das Urteil: Tod an einem Kreuz.

Später beherrschte dieser christliche Glaube ganz Europa und andere Länder. Zu den beiden Mächten, Vater und Sohn, kam als Drittes noch die kosmische Energie des Universums. Dessen Regeln und Gesetze findet man im Dekalog, den zehn Gesprächen mit Gott über seine Weltordnung, die Zehn Gebote, die auf der ganzen Welt immer noch der entscheidende Maßstab für die juristische Gesetzgebung sind, die bei Verstößen mit klaren Strafen droht.

Leider wird das nicht ernst genommen. Verstöße geschehen auch weiterhin. Gerichte sprechen, nach falschen Gutachten, zu viele Falschurteile. Deshalb steigert sich immer mehr die Krisenstimmung, oft nur ein unklares Gefühl, das sich aber genau präzisieren lässt. Computer helfen schnell dabei, wenn sie gut programmiert sind. Nicht die große Menge der Daten ist dabei entscheidend, sondern ganz andere Kategorien. Die Unterscheidung zwischen Wichtig und Unwichtig. Vergleiche zwischen heute und gestern. Die Übertragung der Veränderungen in präzise Auswertungen. Die Feststellung der Ursachen. Lösungsmöglichkeiten. Das geschieht, immer noch nur lückenhaft. Wissenslücken werden trotzdem auch bei gut bezahlten Profis nicht geschlossen, aus Faulheit, Bequemlichkeit und träger Unbeweglichkeit. Wenn einer zu dumm ist, kann er gar nichts dafür. Aber dann darf er sich keine wichtige Führungsposition erschleichen. Doch das ist sehr oft geschehen und auch heute noch die Ursache für eine wachsende Krisenstimmung, die immer stärker erkennbar wird.

Passivität und lautes Jammern bringen dabei nichts. Sie erzeugen nur Blockaden und Bremsmanöver, ausgerechnet von den Führungsetagen. Konkrete Vorschläge zu Lösungsmöglichkeiten findet man aber hier, immer in der Themen-Übersicht, unter diesem Text

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