Vergleiche von Ausflugszielen

8.11.2021. Zentrale Plätze in Städten miteinander zu vergleichen, kann einen statistischen Zahlensalat ergeben, der nur Reiseveranstalter oder Tourismus-Behörden interessant ist. Der Marienplatz in München, bei 1,5 Millionen Einwohnern, hat viele gemeinsame Messpunkte mit dem Prinzipalmarkt in Münster, bei 316.000 Einwohnern. Wenn man die letzte Zahl mit Fünf multipliziert, interessiert das Ergebnis nur ein paar Spezialisten. Manager, die ständig darüber nachdenken, wie Geld in die Stadtkasse kommt, damit auch alle überflüssigen Ausgaben bezahlt werden können. Aus der Nähe betrachtet, stößt man dabei auf die Ursachen der leeren Kassen, die im Haushaltsplan veröffentlicht werden. Die Reparatur ist Sache der Städte selbst, weil die kommunale Selbstverwaltung dafür sorgen soll, dass die Bundesregierung im fernen Berlin sich nicht überall einmischt. Kultureinrichtungen werden manchmal durch Stiftungen finanziert, die Steuern können die reichen Spender beim Finanzamt abziehen. In einem Fall hat mir der Leiter einer Spendenfirma erklärt, dass er zwanzig Prozent aller Einnahmen für die Verwaltung selbst behalten kann, ohne Nachweis der Ausgaben und Rechnungen, damit die Bürokratie und deren Buchhaltung gezähmt werden. Wo nichts nachzuweisen ist, kann man auch nichts finden. Ein anderer Manager sah das ganz anders. Er ließ alles verbuchen in den Kassenbüchern, die jahrelang aufbewahrt werden müssen. Ich habe selbst Prüfungen der Oberfinanzdirektion erlebt. Der Beamte war sehr freundlich und hatte nichts zu beanstanden. Aber er erzählte von den schwarzen Schafen. Familienstiftungen können alte Traditionsfirmen retten, weil sie deren Kosten übernehmen. Manchmal benehmen sich aber die alten Eigentümer immer noch wie Besitzer. Sie verbrauchen Finanzen, die ihnen nicht mehr gehören, sondern zum Vermögen der Stiftung, die Alles überwachen und sparsam sein soll.

Eine solche Vertrauensperson hat mir vor vielen Jahren erzählt, welche Fehler dabei passieren. Das Gespräch war vertraulich, die Details sind auch uninteressant. Auch einige Beteiligte sehen das so. Es ist schade, wenn plötzlich Tischtücher zerrissen werden, auch wenn man selbst daran kein Interesse hat.

Wieder kann die Allgemeinheit sich nur mit den allgemeinen Abläufen beschäftigen, weil bei Randgebieten oft nur Ahnungslosigkeit regiert. Gerade das kann sich ändern, und freiwillig jederzeit. Wenn jedoch große Laternen eingeschaltet werden, ist es zu spät. Als Beispiel braucht man nur Stichwörter eintippen, in die Such-Funktion, rechts oben auf dieser Seite. Zum Beispiel Wirecard. Masken Skandal. Panama Papiere. Pandora Finanzen.

Einen Platz für große Reinigungsfirmen braucht man dabei nicht. Das Internet schüttet ständig die unglaublichsten Inforrmationen in die Welt. Wer dann noch die Ohren auf Durchzug stellt und die Augen hinter einer schwarzen Sonnenbrille versteckt, tanzt auf einem Vulkan oder auf Glatteis, das bereits schmilzt.

Das wünscht man Niemandem, aber wer das Berufsleben kennt, ist noch nicht einmal erstaunt. Vor vierzig Jahren gab es noch dicke Aktenschränke mit viel Papier, das nur mit Aufwand zu verstecken war. Auch das ist nur ein Beispiel, aus der Bildersprache der Symbolik. Wer sie lesen und übersetzen kann, hat die Schlüssel für viele Rätsel. Einige andere Schlüssel findet man mit den Stichwörtern „Gesetze der Ökonomie“. „Gemeinschaftsregeln“. „Dekalog“. Und anderen.

Die Zahlenmystik halten Viele für Unsinn. Es kommt darauf an, ob man übertreibt. Die Quersumme des heutigen Tags 9.11.2021 ergibt 16 (Sechzehn) Die Acht ist das rechnerische Zeichen der Unendlichkeit. Die zweifache Stärke ist gedanklich nicht darstellbar. Aber jede Verdoppelung bedeute auch eine Kraftsteigerung. Wenn dem Frühling der Sommer folgt. In Dantes „Göttlicher Komödie“ folgt auf die Hölle der Unwissenheit der Blick auf den Gipfel des Bergs der Enttäuschungen und Prüfungen. Ganz oben wartet das Ziel. Dante nennt es Paradies, aber das gibt es im Alltag nicht. Das stärkste Licht sieht man tagsüber am Mittag, um zwölf Uhr. Für die Mystiker ist das die höchste Stufe der Erkenntnis: Die Erleuchtung. Die ersten „Ketzer“ waren die Katharer, deren Lichtreligion ihre schlimmsten Feinde aufweckte. Sie gewannen, aber die Gedanken der Besiegten  sind unsterblich. Wer Genaueres dazu wissen will, findet es mit dem Suchwort „Katharer“ und über 20 Beiträgen:

https://luft.mind-panorama.de/?s=katharer&x=13&y=14

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