Volle Rentenkassen

31.5.2021. Dass der heutige Montag mit einem strahlend blauen Himmel beginnt, ist erst einmal kein schlechtes Zeichen. Darüber hinaus bedeutet es nicht viel. Die Welt wird immer unruhiger, aber es gibt nicht nur schlechte Nachrichten. Einige Probleme werden sich in Luft auflösen, leider nur, wenn daran gearbeitet wird. Zum Beispiel die Altersrente. Wer heute normal verdient, bekommt später gar nichts dafür, weil alle Einnahmen sofort in der Rentenkasse verschwinden, die zur Zeit die Lage noch stabil hält. Endlich sind einige Betroffene aufgewacht und suchen nach Lösungen, weil sonst das ganze System zusammenbricht. Da muss man sich nicht direkt einmischen, darf aber auch selbst darüber nachdenken.

Verteilt werden kann nur das, was auch vorhanden ist. Also das, was jetzt schon bereit liegt. Dann muss man neue Quellen finden. Das ist der Staatshaushalt. In dem komplizierten Zahlenwerk steckt viel Verschwendung, vor Allem bei den Subventionen. Hier kann man kürzen. Dann sind die Steuern dran. Einige sind längst viel zu hoch, und bei den armen Gruppen ist nichts mehr zu holen. Die reichen Firmen darf man auch nicht ausplündern, sonst gehen sie bankrott. Aber man muss endlich genauer hinschauen, auch bei allen anderen Finanzbewegungen, die elektronisch sowieso stets griffbereit sind. Das dritte sind die unsauberen Geschäfte mit vollgestopften Taschen und unauffällig gestohlenem Geld. Auch da gibt es sehr viele Spuren, man kann sie leicht finden. Diese Liste lässt sich noch verlängern, aber wenn man ernst macht, stimmen auch die Rentenkassen wieder.

„Das ist ein Traum, kann nicht wirklich sein“, heisst es am Ende vom „Rosenkavalier“. Da geht es nur um Phantasiegeschichten in einem Märchenschloss, aber die knallharte Wirklichkeit ist auch nicht so ungemütlich wie Viele glauben. Niemand hat sich die bisherigen Krisen gewünscht, aber auch die Ärzte lachen jetzt wieder, wenn sie ihre neuesten Erfolgszahlen sehen. Auch ihre Kundschaft freut sich, denn die Freibäder und Biergärten öffnen wieder.

Dass Probleme sich in heißer Sommerluft auflösen, ist eine Ausnahme. An fast allen anderen muss man gründlich arbeiten. Das dauert manchmal sehr lange und ist erfolglos, dann sind neue Wege fällig, andere Methoden und vor Allem geeignete Mitarbeiter, die nicht lügen, klauen und betrügen. Man entdeckt sie immer schneller, ganz ohne Totalüberwachung und staatliche Grenzüberschreitungen. Beispiele dafür werden hier immer wieder erklärt. Alle Auffälligkeiten haben eine Ursache, die aber unsichtbar bleiben will.

Ein Wunschtraum aus der Vergangenheit, der immer löcheriger wird. Und selbst vor über zweitausend Jahren schrieb der chinesische General Sun Tsu (544 – 496 v. Chr.): „Schlage auf den Busch, und die Schlange springt heraus.“ Er meinte damit, dass jede Bewegung in einem einzelnen Busch auffällig ist. Wenn eine Gefahr sich darin versteckt, muss man sie nur deutlich aussprechen und in die Richtung zeigen, dann wird sie für Alle erkennbar und kann bekämpft werden. General Sun Tsu hat noch sehr viele solcher Erkenntnisse hinterlassen, aber man muss sie in unsere heutige Alltagssprache übersetzen. Sein schmales Buch gehört immer noch zur Pflichtlektüre an US-amerikanischen Militär-Akademien. Ein Sieg wird dabei nicht garantiert, aber zahlreiche Erkenntnisse, wie man ihn gewinnen kann. Eine von Sun Tsus  besten Ideen: „Das Ziel des Kriegs ist nicht der Sieg, sondern der Frieden.“ Dann alles Andere bringt nur neuen Streit.

Wenn Jemand so einfach denken kann, lebt er auch danach. Qualiätsvergleiche mit anderen großen Geistern sind wertlos. Aber Albert Einstein (1879 – 1955), der sehr komplizierte physikalische Formeln entdeckte und darin eine ganz neue Welt, sagt auch, „Wir stehen auf den Schultern von Riesen, die vor uns waren.“

Das kann man sogar nachmachen, wenn man Zeit und Geduld mitbringt. Den größten Teil meines bisherigen Lebens habe ich gern an allgemein zugänglichen Plätzen über die Welt nachgedacht. Fremde mussten dabei denken, dass das langweilig ist, weil nichts Sensationelles passierte. Dann wird man manchmal bequatscht und belästigt, von Dummschwätzern und Betrügern. Wenn sie überhaupt etwas zu sagen hatten, konnte man daruf eingehen, musste aber damit rechnen, dass daraus Lügen und Verleumdungen wurden.

Man muss konsequent solchen Figuren aus dem Weg gehen. Es gibt genug andere, deren Zuverlässigkeit und Wert man immer schneller erkennt. An ihrem Verhalten. In München ist es leicht, viele Leute kennen zu lernen. Als Neuling ist das sogar notwendig. Wer aber davon nicht loskommt, muss mit sehr dummen, künstlichen Problemen rechnen. Jeder Erfolg ist davon abhängig, dass man unsaubere Begleiter nicht mitnimmt. Erfolg hat erst einmal mit Geld nichts zu tun, ist aber auch der einzige Weg, viel Geld auf anständige Weise  zu verdienen. Selbst das hat mich nie richtig interessiert, und es wurde keine  nutzlose Zeit dafür verschwendet.  Aber ohne dass es einen  einzigen Cent dafür gibt, werden hier die anständigen Methoden  schon seit sechs Jahren ausführlich vorgestellt. Zum Beispiel im  Kapitel „Die Gesetze der Ökonomie“ gibt es über 250 Artikel.

Vor Scheinheiligkeit und Arroganz schützt dabei die Kultur, wenn man sie ernst nehmen kann.

Anton Bruckners (1824 – 1896) siebte Sinfonie ist ein Beispiel dafür. Den zweiten Satz „Sehr feierlich und sehr langsam“) dirigiert hier Valery Gergiev:

https://www.youtube.com/watch?v=dcyX1UeRMIk

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