Weihnachten in London

13.12.2020. Dezember in London. Das gab es nur einmal, vor siebzehn Jahren. Die große Stadt war schnell überschaubar. Für fünf Tage hält man sich nur im Zentrum auf, und da standen die ganzen Sehenswürdigkeiten, die man schon aus Büchern und Filmen kannte. Aber ganz neu war es, sie einmal aus unmittelbarer Nähe zu erleben. Da gab es derart viele Details, dass man sich auf die wichtigsten beschränken musste. „Das Kleine ist wie das Große.“ Das ist ein Satz aus der mittelalterlichen Tabula Smaragdina, die vor Allem bei Alchemisten bekannt war, den Vorläufern der heutigen Chemiker. Sie mischten nicht nur Stoffe, sondern wollten das auch mit Magie und Zauberei verbinden.

Das war streng verboten. Die katholische Kirche nannte es Ketzerei. Ein Opfer war Giordano Bruno. Er behauptete, dass es im Weltraum, außer unserer Erde, noch viele, ganz andere Planetensysteme gibt. Das gefährdete aber die römische Alleinherrschaft des Vatikans. Giordano sprach und lehrte im Ausland, auch in Paris. Dort war er sicher. Aber er besuchte heimlich Venedig. Dort wurde er verraten und nach Rom gebracht. Das Todesurteil war voraussehbar. Als er es erhielt, sagte er, „Ihr übergebt mir das Urteil mit größerer Furcht als ich es es in die Hand nehme.“ Zu seinem Gedenken steht auf dem römischen Campo de Fiori, einem Blumenmarkt, die überlebensgroße Statue eines Mönches, von oben bis unten pechschwarz verkohlt. Die Dominikaner-Mönche in London, die selbst auch Ketzerverfolgungen durchführten, sorgten für die deutliche Namensgebung einer Londoner Themsebrücke. „Black Friars Bridge“ (Brücke der schwarzen Brüder). Schwarze Gewänder trugen sie selbst. Die Brücke wurde weltberühmt, als dort der Präsident der Vatikanbank ermordet gefunden wurde: Roberto Calvi. Über sein Schicksal habe ich am 3.11.20 einen Artikel geschrieben:

„Die Dominikaner in London“

Die Dominikaner in London | Der königsblaue See (mind-panorama.de)

Roberto Calvi wurde verdächtigt, bei seiner römischen Bank, die dem Vatikan gehörte, Unterschlagungen begangen zu haben und dann am 18.6.1982 unter dieser Londoner Brücke aufgehängt.

Nicht weit davon, in Blickweite, ist Shakespeares „Globe Theatre“ (Welt-Theater), auch am Themseufer. Der dort arbeitende Dichter Christopher Marlowe stritt sich öffentlich, heftig mit dem Erzbischof von Canterbury, dem geistlichen Oberhaupt der anglikanischen Kirche. Der klagte ihn offiziell an, wegen Gotteslästerung und Atheismus, damals der Auftakt zu einem sicheren Todesurteil.

Dem Gedenken an Marlowe habe ich am 23.11.20 eine neue Webseite gewidmet, die sich noch im Aufbau befindet. Man findet sie hier: „Zeichen und Bilder“

Zeichen und Bilder (mind-panorama.de)

Es gibt viele nachweisbare Spuren, dass Marlowe kurz vor seinem Prozess eine Messerstecherei und seinen eigenen Tod nur vortäuschte und aus London flüchtete. mit Wissen der englischen Königin Elisabeth I., die viele Ketzer zum Tode verurteilen ließ, aber mit Marlowe befreundet war. In Paris fand er sofort Hilfe bei einem engen Freund, dem englischen Botschafter Thomas Walsingham, der ein Neffe des englischen Geheimdienstchefs war.

Die höchsten Spitzen des Staats waren also auf Marlowes Seite, konnten ihn aber vor dem sicheren Todesurteil der Kirche nicht schützen. Marlowe lebte dann bis zu seinem Tod in Norditalien und starb viele Jahre später in Padua.

Seine Werke schickte er immer von Italien nach London, zu dem Besitzer des dortigen Globe-Theaters, der tatsächlich William Shakespeare hieß. Durch seine Aufführungen, die auch Königin Elisabeth gern besuchte, machte er Marlowes spätere Werke, aber unter seinem eigenen Namen, weltberühmt. Niemals wurde entdeckt, dass hinter diesem hoch angesehenen Namen ausgerechnet der geflüchtete Christopher Marlowe steckte. Doch Jahrhunderte später entdeckten Forscher viele nachprüfbare Spuren, die das beweisen. Man findet mehrere Artikel dazu, seit dem 23.11.20, auf meiner neuen Marlowe-Webseite.

London als Rachepunkt für Boten aus dem Vatikan. Das habe ich im Dezember 2003 zwar überhaupt nicht gesehen, bin aber an der U-Bahn- Station „Temple“ ausgestiegen. Dort war früher das Grundstück der Tempelritter, die durch zusammenphantasierte Intrigen und Lügen, mit Hilfe des habgierigen französischen Königs „Philip der Schöne“, nach einem langen Gerichtsprozess eropaweit vernichtet wurden, auch sie als falsch beschuldigte Ketzer, mit offener Unterstützung des damaligen Papstes.

Genauso wie auch die, nach einem eigenen Sonder-Kreuzzug des Papstes, vernichtete Glaubensgemeinschaft der südfranzösischen Katharer, die das Licht verehrten, so wie auch der ägyptische Pharao Echnaton nur einen einzigen Gott anerkannte: Aton. Die Sonne. In London bin ich durch das frühere Gelände der Templer gegangen, das nach ihrer gewaltsamen Vertreibung ausgerechnet von gesetzestreuen Rechtsanwälten genutzt wurde. Direkte Nachbarn sind ausgerechnet dort auch die „Royal Courts of Justice“, die königlichen Gerichtsgebäude. Und das Gerichtsgebäude Old Bailey, das in vielen bekannten Kriminalromanen eine Rolle spielt, von Agatha Christie, Edgar Wallace bis hin zu dem vorletzten Film von Alfred Hitchcock,“Frenzy“, eines seiner besten Werke. Nebenan ist auch noch die Fleet Street, die Straße der großen englischen Zeitungen, die gern mit Tragödien dicke Schlagzeilen machten.

Nur lautstarke Sensationen, dramatische journalistische Enthüllungen zur Steigerung des eigenen Verkaufs, bringen die Menschheit überhaupt nicht weiter. Aber die ernsthafte Forschung leistet das, auch wenn sie gewaltsam bekämpft wird, von getarnten Mächten aus der Finsternis.

Der Teufelsname „Luzifer“ bedeutet wörtlich „Lichtbringer“. Denn er war ein Engel, der sich gegen Gottes Weltordnung auflehnte und deshalb aus dem Paradies verstoßen wurde, so wie auch die verurteilten, gerade erwähnten unschuldigen Ketzer. Denn sie hatten freie, eigene Gedanken, die den Fortschritt auf der ganzen Welt verstärkten. Heute nennt man sie Märtyrer. Über sie heißt es in der biblischen Johannes-Apokalypse, dass diese Ermordeten aus ihren Gräbern auferstehen und von Gott ein Strafgericht fordern: Das Jüngste Gericht. Mehr Informationen darüber findet man ganz oben auf dieser Seite. Gleich daneben das Thema „Die neue Welt“, die aber erst nach dem Ende das Jüngsten Gericht entsteht. Zu diesem Thema findet man, oben auch eine eigene Übersicht: 125 Artikel. Aus ihnen ergibt sich klar und deutlich – meine Denkweise.

Es muss tatsächlich eine neue Welt kommen, ohne Druck und Gewalt. Das gelingt vor Allem mit dem Internet und stark verbesserten Computerprorammen, deren technische Bedienung immer einfacher und noch preiswerter wird. Alle Themen dazu findet man, ganz rechts auf dieser Seite. Bitte beim Nachdenken nicht das gesetzliche Copyright vergessen. Dieses Stichwort findet man auch, ganz oben auf dieser Seite. Nach dem kurz bevorstehenden Jahreswechsel wird Vieles von meinen Vorschlägen realisiert, das auf dieser Webseite zu finden ist und täglich viele aufmerksame Leser hat, die mich zum Teil auch persönlich kennen.

Gedanken sollen sich verbreiten, aber der finanzielle Wert ist nicht für habgierige Betrüger bestimmt. Für sie gelten die allgemeinen Strafgesetze, die zwar ausreichen, aber auch klar angewendet werden müssen. Die dazu notwendigen Reformen der Justiz werden auch noch kommen, weil einige große Informationslücken einfach verschwinden müssen. Das ist auch eine große Aufgabe des Internets, dessen Nutzung ein allgemeines Grundrecht ist, so wie die Meinungsfreiheit, Pressefreiheit ohne Zensur und den öffentlichen Zugang zu allen Informationen, auch in Gefängnissen. Die Kraft der Gedanken ist zeitlos und stärker als missbrauchte Macht und zusammengeraffter Reichtum. Unsere Verfassung verlangt das, nicht nur von den Berufsjuristen. Auch am heutigen, dritten Advents-Sonntag.

Das Grundgesetz war auch das sichere Fundament für das weltweit bestaunte, deutsche „Wirtschaftswunder“, nach den Total-Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg. Das Wirtschaftswunder erlaubte viele, genau geregelte Freiheiten und bestrafte nur die bequemen Betrügereien streng, erzeugte damit riesige Investitionen und berechtigte, legale Gewinne. Dann kamen auch schon die ersten Gastarbeiter aus dem beliebtesten Urlaubsland der Deutschen: Italien. Und sie blieben einfach hier.

Milva singt, dazu passend, auf einem lebhaften italienischen Markt am Münchner Viktualienmarkt: „Freiheit in meiner Sprache heisst – Libertá“ :

https://www.youtube.com/watch?v=gEt31pOl-F4

Das Haus der Ehefrau von William Shakespeare:

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