Wertvolle Bücherschätze

6.1.2022. Die Digitalisierung mag kein Papier. Selbst die größten Bibliotheken mit Tausenden von alten Büchern brauchen immer weniger Speicherplatz. Die  Bayerische Staatsbibliothek hat ihre wertvollen Chroniken längst digitalisiert, und jeder Bücherfreund kann die Originale im Internet ganz gernau anschauen und alle Details vergrößern. Trotzdem wird Niemand die Originale vernichten, weil sie einen gedanklichen Wert haben, der unbezahlbar ist. In meinem Bücherschrank stehen keine Kostbarkeiten, aber ein paar Klassiker, die ich im Internet gar nicht lesen will, obwohl das mit einem Mausklick möglich wäre. Ein Buch liest sich immer noch am angenehmensten, wenn man es in die Hand nehmen kann. Und ganz seltene Exemplare werden immer billiger. Denn das „Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher“ (ZVAB)  verknüpft, aber nur im Internet, die Vorräte sämtlicher Buchhandlungen in Europa, und wer will, kann auch in Amerika und China solche Fundgruben finden. Bevor ich im August 2000 zum ersten Mal einen privaten Internetanschluss hatte, gab es schon schriftliche Aufzeichnungen seit 1965. Zuerst mit einer Schreibmaschine auf Papier, ab 1992 mit dem ersten Personalcomputer ohne Netzverbindung, aber mit einzelnen Speicherdisketten (Floppy Disks), die federleicht zu transportieren waren. Die elektronische Verknüpfung lief dann ab mit einem flachen Scanner, der wie ein Fotokopierer auch handschriftliche Notizen digitalisiert. Und Fotos, später auch Filme mit alten Schmalfilmkameras, die heute eine Spielzeit von zwanzig Stunden haben, aber auf winzige USB-Stifte passen und bearbeitet werden können.

Das reicht für den Privatgebrauch, und beruflich werden die technischen Verbesserungen sogar  immer vielseitiger. Davon brauche und will ich nichts mehr, weil es für Alles Grenzen gibt, auch für kleine Kameras in Smartphones und deren Mikrofone, versteckt in Jackentaschen, mit denen man sich in die Nähe von unbekannten Fahrgästen im Stadtbus setzen kann. Danach ist das Ergebnis frei,  für jede Bearbeitung im Internet, aber verboten. Auch für Privatfirmen der Sicherheitsunternehmen. Wenn dann noch diskrete Zugriffsmöglichkeiten auf den Polizeicomputer vorhanden sind, lassen sich falsche Profile und Lebensgewohnheiten zusammenbasteln, damit die ahnungslosen  Mitwirkenden gar nicht begreifen, warum sie in ihren alten Stammlokalen plötzlich Hausverbot haben. Das lässt sich systematisch ausbauen, mit viel Phantasie und schlechten Absichten.

Aber feststellen kann das auch jeder Betroffene, wenn er nur Grundkenntnisse über die Technik hat. Mehr hat mich auch niemals  interessiert. Das ist Sache von Spezialisten. Aber auf dieser Webseite wird mit ganz anderen Methoden gearbeitet, die auch vielen Profis gar nicht bekannt sind. Man muss auf Nebensachen verzichten und sie nicht beachten. Was übrig bleibt, kann man analysieren, also die Einzelheiten zusammenbauen und bewerten. Konkrete Beispiele dafür werden hier laufend erklärt und sind nachprüfbar, aber trotzdem ein rätselhaftes Geheimwissen für viele Profis, die damit ihr Geld verdienen. Hier ist es offen zugänglich, weil es sich herumsprechen muss und keine privaten Geheimnisse damit verletzt werden.

Das kann trotzdem Ärger geben. Es gibt Personen und Organisationen, die mit hoher Geheimhaltungs-Stufe arbeiten. Das kann berechtigt sein, schützt jedoch nicht vor der Macht der Universalgesetze, die in keinem juristischen Buch stehen, aber trotzdem beachtet werden müssen, weil sie sonst harte Strafen verhängen und durchsetzen. Ganz konkret: Hier wurden  schon ein  paar Mal Stichwörter erklärt, die man in jedem Internet-Lexikon finden kann, auch in der zuverlässige Wikipedia, zum Beispiel „Wirecrd“, „Panama Papers“ „Pandora Finanzen“. Die illegalen Methoden der Verursacher waren so raffiniert, dass ein normaler Mensch sie gar nicht verstehen konnte. Aber jetzt stehen sie im Lexikon, mit allen Namen der Beteiligten.

Man muss kein  langweiliger Moralapostel sein, um davor zu warnen und bessere Methoden zu erklären. Dazu gehört, seit ein paar Jahren, das Projekt  „Open Source“ (Offene Quelle). Viele Freiwillige arbeiten dabei mit, passen aber auch auf, dass dort die Luft sauber bleibt.  Man findet das mit jeder Suchmaschine, auch die Wikipedia hat gute Informationen dazu. Es gibt noch viele andere Prinzipien, aber wer sie überprüft, kommt schnell auf die besten, ganz von selbst.

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