Wertvolle Gläser

4.4.2022. Wenn ein wertvolles Glas beim Abspülen kaputt geht, dann ist es unvermeidbar, sonst gehört es in eine stabile Vitrine oder ins Museum. Schon vor zwanzig Jahren bekam ich solche Gläser von guten Freunden, die sofort sagten. „Wenn eines kaputt ist, bekommst du ein neues“. Sonst hätte ich sie nicht angenommen. Bei Freundschaften selbst funktioniert das nicht. Das wichtigste Material ist dabei Vertrauen. Wird das zerstört, kann es Niemand wieder zuammenkleben, so wie ein kaputtes, wertvolles Glas. Geschieht das absichtlich, wurde der Wert nicht erkannt. Oder andere Finger haben sich eingemischt. Das zu trennen, ist nicht schwer, aber Viele glauben nicht daran.Ich bin da unempfindlich Es zählt nur das, was sich nachprüfen lässt, auch die Merkmale und Ursachen in der Vergangenheit. Gerade im Internet macht man damit gute Erfahrungen, auch wenn Pseudonyme verwendet werden. Die kann man knacken, ohne technische Hilfsmittel, weil ein Charakterprofil sich aus aus Erfahrungswerten und Alarmsignalen zusammensetzt, die sich oft wiederholen. Viele Kontakte brechen im Lauf der Jahre ab, und das ist auch gut so, meistens. Aber ich habe Menschen nicht vergessen, die längst unerreichbar sind, aber wertvoller sind als jedes kostbare Glas. Seit August 2000 war ich zum ersten Mal im Internet, hatte viele Leser, die ich gar nicht kenne. Manchmal reicht nur ein Stichwort, bei Unbekannten, die man an einer Biertheke trifft. Das kann wie ein Schlüssel sein, der besonders wertvoll ist, obwohl er äußerlich unsichtbar bleibt. Zum Thema „unsichtbare Spuren“ gibt es hier über 1.000 Beiträge:

https://luft.mind-panorama.de/?s=Unsichtbare+Spuren+&x=16&y=7

Überwachungstechnik ist dafür nicht notwendig. Die Methoden werden hier immer offen erklärt, damit sie sich herumsprechen. Das funktioniert noch zu langsam, aber bis zum Ende dieses Jahres wird sich auch das noch ändern, weiltweit, also durch das Internet. Übertriebene Überwachung verstößt gegen unsere Verfassung, das Grundgesetz von 1945. Es ist die obere Richtschur für alle anderen Gesetze. Freiwillig schütze ich sowieso alle Daten aus der Privatsphäre, aber auch das ist ein Grundrecht für alle, auch für die Mitarbeiter der Justiz, wenn sie nicht in öffentlichen Verhandlungen anwesend sind. Einmal stand ich, ohne Namensnennjung, sogar in der Südddeutschen Zeitung. Die Journalisten hatten ihre Aufraggeber offen genannt, dann hörten sie offen zu. Wir stritten uns mit einem Geschäftsmann und bekamen am Ende recht. In der Zeitung stand nur eine Kurzfassung, und ein Satz daraus reicht: „Den völlig zerstrittenen Parteien gelang eine Einigung.“

Durch einen Vergleich. Jeder schraubte seine Forderungen zurück, und dann war der Zirkus vorbei. Allerdings auch jeder Kontakt, weil ich das abgelehnt habe. Die Firma hatte jahrelang gut bei uns verdient, davon blieb dann nichts mehr übrig. Das war nicht unser Schaden, aber ihnen fehlten dann ein paar Euro in der Kasse, zu Recht. Wer das nicht vorher weiß, hat immer wieder Pech. Die Konkurrenz wartet schon und hat weit offene Ohren. Vor Allem der gute Ruf ist dann weg, für immer, wie ein zerbrochenes, wertvolles Glas.

Die meisten Vertragspartner sind gut, weil sie sonst, vom Markt für alle verschwinden, der immer kleiner wird. Wären alle so, kann man das Thema wechseln. Aber mit der Realität hat das nichts zu tun. Näheres dazu findet man unter diesem Text.

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