Wie aus der Ferne längst vergangener Zeiten

1.6.2021. Gespenstergeschichten, an die Niemand mehr glaubt, können durchaus eine lebhafte Wirkung haben. Beim Fliegenden Holländer geht es darum, dass er bis in alle Ewigkeit auf einem alten Segelschiff über die Meere klippern muss, wenn ihn nicht Jemand von dem Fluch erlöst. Das geschieht leider nicht, aber vorher beginnt er einen eindrucksvollen Satz: „Wie aus der Ferne längst vergangener Zeiten…“ Darüber kann man nachdenken.  Das menschliche Gedächtnis reicht eigentlich  nur bis zur Kindheit. Dass daraus Vieles vergessen wird, kann Niemand bezweifeln, aber im Lauf der Jahre kommt eine Menge wieder zum Vorschein, vor Allem, wenn man nicht durch Berufsereignisse oder Belästigungen unmöglicher Mitmenschen abgelenkt wird. Wenn man sich Zeit nimmt, kommt unter der Oberfläche immer mehr zum Vorschein. Kreuz- und Querverbindungen tauchen auf. Fehler und Ursachen. Weil sich im Lauf der Jahre Vieles wiederholt, kann man es noch besser begreifen, und dann kann es sein, dass plötzlich glasklare Filme ablaufen, als wäre es erst gestern passiert.

Beschäftigt man sich mit geschichtlichen Zeitaltern, wird das Panorama noch weiter und umfangreicher. Der Beginn wird von Historikern in der Steinzeit festgelegt, also vor 2,6 Millionen Jahren. Damals bestanden Waffen und Werkzeuge meistens aus Stein, später kam Einiges mehr dazu.

Die von damals überlieferten Geschichten gab es zunächst nicht schriftlich, sie wurden mündlich weiter erzählt. Die alten Ägypter schufen 4.000 Jahre vor Christus eine Hochkultur und eine bedeutende Bilderschrift: Die Hieroglyphen. Ganze Sätze wurden darin durch Bilder ersetzt, die eine starke symbolische Wirkung haben. Über die „Magie der Symbolik“ gibt es hier bereits über 300 Beiträge. Auch darüber, warum sie heute noch sehr stark wirkt, aber nur von einer Minderheit gedeutet werden kann.

Noch weiter geht C.G. Jung (1875 – 1961). Er war Schüler des Entdeckers der Psychoanalyse, Sigmund Freud (1856 – 1939). Jung erforschte die Archetypen. Nach seiner Auffassung sind das ganz frühe Ur-Bilder aus dem Gedächtnis der Menschheit, die manchmal noch in Träumen auftauchen. Sein Lehrer Freud veröffentlichte im Jahr 1900 ein Jahrtausendbuch: „Die Traumdeutung.“ Er erklärt darin, dass, vor seinen Entdeckungen,  die Menschen glaubten, Träume wären Zukunftsprognosen oder Hirngespinste. Tatsächlich gibt es aber im Gedächtnis einen riesigen Speicher: Das „Unterbewusstsein“. Dort landen auch Misserfolge und Enttäuschungen. Daraus entstehen Störungen und Auffälligkeiten. Mit den richtigen Signalen kann man diesen ruhenden Speicher aktivieren und einzelne Störungen genauer erkennen. Dann werden sie verarbeitet und lösen sich auf. Selbst wer das studiert hat, kann oft gar nicht damit umgehen, aber sogar Geld für Behandlungen abrechnen. Die Wirkung ist dann gleich Null. Jeder Kandidat soll erst einmal eine gründliche „Selbst-Analyse“ durchführen, erst danach darf man Hilfesuchende zu ihm schicken. Leider ist das Gegenteil die Realität.

Niemand kann Alles wissen, aber sich auf das Wichtigste beschränken. Diese Webseite enthält 920 Artikel in 40 Kapiteln, seit Januar  2015. Ich versuche, möglichst viele überprüfte Kommentare hier anzubieten. Der Hintergrund sind immer eigene persönliche Erfahrungen.

Alle Hinweise auf die Vergangenheit lassen sich auch in der Gegenwart wiederfinden, und sie sie zielen direkt in die Zukunft. Die Realisierung ist aber Sache von sehr vielen Experten und Mitarbeitern, deren Arbeitszeit dafür gut bezahlt wird. Die Kommentare zu den „Gesetzen der Ökonomie“ können Firmen in Schwierigkeiten weiterhelfen und damit bessere Erfolge noch verstärken. Man muss nur hinschauen und ein Grundwissen haben, das überall verlangt wird.

Logisches Denken und starke Empfingungen findet man immer bei Bach. Zum Beispiel in der Orchestersuite Nr. 3. Nach 6.30 Minuten hört man das berühmte „Air“, zur Entspannung und danach festliche Musik:

https://www.youtube.com/watch?v=oNrkLUhdJd4

.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.