Winterstürme lassen nach

28.2.2022. Ein einziger Satz kann das ganz Leben verändern. Nicht die vielen Sätze, die täglich zu hören sind und sich zu oft wiederholen. Am 20.4.87 besuchte Papst Johannes II. die Stadt Münster. Sein Amt, für die ganze Welt, hatte er von 1978 bis 2005. Gesehen habe ich ihn nur vom Straßenrand. Anschließend gab es Hochspannung, aber aus ganz anderen Gründen. Eine private Krise sorgte für Unruhe, immer mehr. Zwei Monate später fiel ein einziger Satz: „Ich habe mich entschieden.“. Für einen Rivalen. Danach kehrte Frieden ein, innerlich, aber auch bei der Vorbereitung,  auf den längst geplanten Umzug nach München. Das war zwar erst Wochen später, am 27. September, aber bescherte auch genug Zeit, um alle Brücken ohne Lärm abzubrechen, sich zu verabschieden und gründlich vorzubereiten auf eine Zukunft, die zwar unbekannt war, aber ganz Neues auch nicht enthielt. Alles wurde bombastischer, auch vor Allem das Menschengewimmel, aber die Auswahl war offen und fiel, jedes Jahr, immer leichter. Auch kulturell, aber dabei steigerten sich die Enttäuschungen. Eine Quelle zum Nachdenken, und vor sieben Jahren war ein Ergebnis diese Webseite. Schon seit dem August 2000 war ich in einigen Winkeln des Internets sehr bekannt. Manche Leser treffe ich schon seit Jahren auf der Straße, wünsche aber keinen Kontakt mit ihnen. Manche wollen das nicht einsehen, aber sie müssen hier nur nachschauen, dann wird mein Denken sofort erkennbar, die Bewertungen und viele Beispiele, die aber immer private Daten schützen.

Die aktuelle Ukraine-Krise hat eine sehr große Bedeutung für die Zukunft, die Regeln und Methoden, die anschließend gelten. Das kann man durchaus mit dem Privatleben vergleichen, wenn man dabei nicht übertreibt. Die bereits gemachten Fehler liegen offen auf dem Tisch, später werden sie bewertet und beurteilt, auch juristisch. Viel Platz für Unklarheiten ist da gar nicht mehr. Wer Gewalt ablehnt, ist immer auf dem richtigen Weg und bekommt auch noch Recht. Dafür gibt es keinen festen Terminplan, aber erinnern kann man sich an die Urteile im Nürnberger Prozess, 1945 nach dem Ende des letzten Weltkriegs. Die Begründung kam vom auch von amerikanischen und russischen Richtern, also gemeinsam: „Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Führung eine Angriffskriegs.“ Jeder Angeklagte durfte sich frei verteidigen, mit erfahrenen Rechtsanwälten seiner Wahl. Es gab keinen Druck und keinen Zwang. Aber ihre Befehle hatten sie schriftlich hinterlassen und unterschrieben. So wie im Fall Eichmann. Zu diesem Namen erschien hier ein Artikel, am 18.2.22:

https://luft.mind-panorama.de/?s=eichmann&x=15&y=2

Die „neue Welt“ war kürzlich auch Thema einer mahnenden Rede von Bundespräsident Steinmeier. Er hat sie hier nicht abgeschrieben, aber so klang es. Das Thema wird sowieso die Hauptsache sein, für viele Köpfe, die sich noch gar nicht kennen. Und das ist gut so. Eine der wichtigsten Aufgaben, auch für die „Reinigung des Internets“, deren Struktur man,  unter diesem Text ganz genau kennenlernen kann.

Also muss man auch auf die Gefahren hinweisen. Eine einzige Weltregierung darf keine harte Diktatur sein, sondern muss viele Türen und Fenster haben, die auch offen sind oder umgebaut werden müssen, für die Wünsche ihrer Bewohner. Die Alarmsignale sind trotzdem erkennbar. Sie werden unauffällig ausgebaut. Zu ihren Merkmalen gibt es hier das Kapitel „Unsichtbare Spuren“. Es enthält über 90 eigene Beiträge, aus allen Perspektiven:

https://luft.mind-panorama.de/?s=unsichtbare+spuren&x=16&y=11

Zum Frühlingsmonat März meldeten sich schon viele kluge Köpfe. Ein Satz heißt: „Winterstürme wichen dem Wonnemond“. Dazu gab es gestern hier den Artikel „David und Goliath“. Auch eine Verneigung vor allen Weltreligionen und Glaubensgemeinschaften, die keine Gewalt ausüben. Jeder Fanatismus ist ein Alarmsignal Satans. So wie  es vor fünfhundert Jahren die Verfolgung von Kirchenkritikern war, die den Namen Ketzer bekamen:

https://luft.mind-panorama.de/?s=winterst%C3%BCrme&x=21&y=11

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