Wo die Korallen liegen

25.1.2021. Korallen waren früher exotisch und in fernen Ländern zu Hause. Deshalb haben sie die Phantasie angeregt. Heute kennt Sie Jeder von Fotos und Filmen. Edward Elgars „Meeresbilder“ sind auch deshalb musikalisch stark, weil sie gute Texte haben. „Sieh das Land, wo Korallen liegen. Die Musik sucht und findet sie. Ich schließe die Augen. Aber die schnellen Schemen ziehen vorbei. Die rollenden Welten aus Wellen und Muscheln. Und alle Länder, wo Korallen liegen.“

Naturbilder haben starke symbolische Werte, weil sie das ganze Leben spiegeln. Tag und Nacht. Hitze und Kälte. Veränderungen.

Über Elgars „Meeresbilder“ gab es am 19.1.21 hier einen Artikel:

https://luft.mind-panorama.de/elgars-meeresbildet/

Die Sehnsucht nach dem Unerreichbaren beherrscht viele Köpfe. Manche suchen sich dann andere Ziele. Andere werden stattdesen aggressiv, und Kriminelle überschreiten alle Grenzen. Am Ende bringt das Nichts, nur Ärger. Ein Gegenmodell sind andere Denkweisen. Der Buddhismus kennt so viele Wiedergeburten, bis der Mensch innerlich rein ist. Erst dann löst er sich im Nirwana auf und wird wieder Teil des Universums, aus dem er gekommen ist. Richard Wagners „Tristan“ ist davon stark beeinflusst. Das Werk endet mit dem „Liebestod“. Dort heißt es: „Soll ich atmen, untertauchen? In dem tönenden Schall, in des Welt-Atems wehendem All ertrinken, versinken, unbewusst – höchste Lust!“

Eine derartige Vollkommenheit ist im wirklichen Leben nur eine Täuschung, eine Illusion, die täglich widerlegt wird. Aber eine Annäherung ist möglich. Durch Erkenntnis. Sie wird oft mit dem Licht verglichen. Im Alten Ägypten war das der einzige, vorstellbare Gott, für den Pharao Echnaton. Im Mittelalter glaubten daran die Katharer. Weil das die herrschende Kirche im römischen Vatikan für Gotteslästerung hielt, zog ein eigener Kreuzzug los und vernichtete die Katharer (Ketzer) in ihrer letzten Zuflucht, der Burg Montségur, die später als heilige Gralsburg, Monsalvat, in Wolfram von Eschenbachs „Parzival“ die höchsten Geheimnisse des Denkens aufbewahrt. Das Licht der Erleuchtung, der mystischen Vereinigung des Menschen mit den Zeichen Gottes, die er erkennen kann (Unio Mystica).

Radikale Glaubensfanatiker beunruhigen auch heute die Welt. Mehr als Gesetze bewirken Erkenntnisse und Einsichten, die nicht drohen, sondern die Ursachen der Spannungen dämpfen. Die Kosten dafür sind immer gerechtfertigt, das verschleuderte Geld für andere Methoden ist wie Staub im Wind, auch wenn es, vorübergehend reich macht. Und Wissenslücken sind die Hauptursache für alle Krisen und Spannungen. Also Selbstüberschätzung. Dummheit. Hinterhältigkeit. Betrügereien und Täuschungsmanöver. Sie ergeben schwarze Schaltpläne, die ins Chaos führen. Das kann jetzt Niemand gebrauchen.

Meine ersten Weltreise war im Oktober 1978, vor 43 Jahren. Sie führte von Westfalen nach Amman in Jordanien, mit dem Auto, ohne Reiseleitung. Äußerlich gab es viel zu sehen, aber die Abläufe im Inneren, die Wahrnehmung bleibt dabei gleich:

https://luft.mind-panorama.de/reise-durch-die-angst/

Die Kriminalistik kann ganz neue Wege gehen, die auf alle verbotenen Übertreibungen verzichten. Im Internet sammeln sich immer mehr Auffälligkeiten, die bisher nur gesammelt oder sortiert wurden. Zu viel Überflüssiges oder Falsches ist immer dabei. Wenn aber Fakten aus bisher unbeachteten Wissensbereichen ein Bild vertiefen, wird es deutlicher und verliert Unschärfen, Schwachstellen, die logisch nachprüfbar sind. Davon gibt es noch sehr viele. Aber auch diese Geschichte fängt erst jetzt richtig an. Wenn auch die Beobachter und Mitleser die Zeichen und Merkmale erkennen.

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